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Im Mai 2018 besuchten wir diesen kleinen Bauernhof, der versteckt hinter Bäumen, ab von einer Landstraße, an einem kleinen Feldweg liegt.
Der einst frei stehende Hof ist nach vielen Jahren des Leerstands und Verfalls zwischenzeitlich komplett von dichten Büschen und Sträuchern umgeben.
Drinnen, finden sich einige kleine Stuben, die den für Lost Places typischen Geruch nach Feuchtigkeit in sich tragen. Der Verfall hat hier auch bereits stark gewütet, so dass leider nicht mehr allzuviel zu sehen war. Schaut man sich Bilder aus den Vorjahren hat, so hat die Location inzwischen einiges an Charme und viele Details verloren.
Bei unseren Recherchen sind wir auf einen Beitrag im Netz gestoßen, dass dem Mieter des Hofes wohl die Räumung angdroht wurde. Wie es scheint, ist dies wohl geschehen.
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Am 31. Oktober 2017, dem für uns in NRW geschenkten Feiertag aufgrund 500 Jahren Reformation, haben wir genutzt um mal wieder im Nachbarland nach dem Rechten zu schauen. In einer kleinen Stadt, umgeben von gehobenen Häusern liegt am Straßenrand ein alter Bauernhof mit Ställen und einem Haus.
Von außen sahen die Gebäude noch ziemlich gut aus, keine Schmierereien und die Fenster waren auch noch ziemlich heile.
Im Innern gab es es viele kleine Details die noch vorhanden waren und zum fotografieren einluden.
Man darf sich Fragen, ob diese Kochstelle ganzjährig genutzt wurde. Im Winter war es da doch bestimmt recht kühl, denn Heizung oder einen Ofen konnten wir hier nicht entdecken. Aber kreativ gelöst ist es, muss man zugestehen!
Wir fragten uns, woher das Objekt seinen Namen „Paternoster“ wohl her hatte. Einen Aufzug oder der gleichen gab es in dem eingeschossigen Gebäude mit Dachstuhl nicht. Bei unseren Recherchen staßen wir auch auf keinerlei diesbezügliche Anhaltspunkte. Vielleicht gab es mal iregdnein Detail, was heute nicht mehr vorhanden ist und der Namensfindung diente (so wie der Anker bei Maison Popeye).
Offensichtlich scheint das Anwesen seit 2007 verlassen. Bewirtschaftet haben es wohl einmal Bruder und Schwester.
Im März 2018 ist ein Feuer auf dem Hof ausgebrochen und das Gebäude wurde dabei sehr stark beschädigt. Sicherlich werden bald die Bagger anrücken und diese interessante Location „beerdigen“.
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Im November 2017 ging es wieder einmal in eines unserer Nachbarländer, da sich dort einfach eine ganze Menge interessanter Locations finden lässt.
Bei unserem Hobby, Urban Exploring, findet man ja häufiger recht seltsame Orte. Einen solchen fanden wir auch bei dieser Tour. Die Location trägt auch den recht passenden Namen „Lost in the woods“ absolut zu Recht.
Ein kleiner Wald, umgeben von allerlei landwirtschaftlich bestellter Fläche, durch den sich eine schmale Straße windet. Schaut man nach rechts oder links, so findet man keinen Anhaltspunkt, dass hier etwas versteckt sein könnte. Also Auto parken und ab ins Unterholz. Ein dichter Nadelwald umschließt uns, doch hinter den ersten Bäumen versteckt, wird eine Art Tor sichtbar.
Hinter diesem liegt ein Weg voruns, der aus unzähligen Tannennadeln besteht und sich wie ein weicher Teppich anfühlt.
Wir entdecken erste verlorene Utensilien, ein altes Radio, ein Fahrrad am Baum gelehnt.
Wir gehen weiter und sehen erste Silhouetten durch die Tannen. Uns eröffnet sich Schritt für Schritt eine seit langem verlassene und vergessene Welt. Deutlich sehen wir, wie die Natur in dieser Zeit fleissig gearbeitet hat und die alten Autos inzwischen wie „voll integriert“ wirken. Wirklich Schade um diese alten Automobile, die heute sicherlich ein H Kennzeichen tragen würden.
Ein besonderes Highlight ist sicherlich der alte Lada, der inzwischen als „Baumhalter“ dient. In direkter Nachbarschaft findet sich auch ein alter Opel Kadett.
Natürlich war unsere Neugierde noch nicht gestillt und wir haben den Wald weiter inspiziert. Schon bald sind wir nicht nur auf eine kleine
Ansammlung von Hütten gestoßen in denen offensichtlich tatsächlich Leute gelebt haben (Fernseher, Bett, Küche, alles da), sondern auch auf einen ziemlich alten Bus, der wie eine Art Wand drapiert wurde.
Über die Hintergründe des Geländes konnten wir bisher nichts herausfinden. Hast Du einen Hinweis? Dann freuen wir uns auf Deine Kontaktaufnahme.
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]]>Der Beitrag Bin auch 2017 bei der urbEXPO in Bochum dabei! erschien zuerst auf thomas gerwert photography.
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]]>Der Beitrag Kuhdorf? erschien zuerst auf thomas gerwert photography.
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Der Beitrag Die Uhr kann stehenbleiben, die Zeit geht weiter. (Sorbisches Sprichwort) erschien zuerst auf thomas gerwert photography.
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]]>Der Beitrag Photo + Adventure in Duisburg am 11. und 12. Juni 2016 erschien zuerst auf thomas gerwert photography.
]]>Begleitet wird die Photo+Adventure von einem Workshop- und Seminarprogramm.
Ich werde hingehen, wer mag, kann mir eine Nachricht schicken und wir können uns in diesem Rahmen gerne persönlich kennen lernen.
Hier die Adresse:
Landschaftspark Duisburg-Nord, Emscherstr. 71, 47137 Duisburg
Hier der Link zur Veranstaltung mit allen Informationen zur Messe und Rahmenprogramm -> http://photoadventure.eu/
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]]>Der Beitrag Hütte im Wald erschien zuerst auf thomas gerwert photography.
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Versteckt hinter hohen Tannen, abseits des Weges lehnt sich eine alte Hütte völlig unscheinbar an einen Hügel.Als wir das Objekt im April auf unserer Nachostertour besuchten schien es fast, als wollte es sich verstecken unter Blättern, Äste und Moos. Vorsichtig näherten wir uns, wollten die uns umgebende Ruhe nicht stören und die kleine Hütte ja nicht beängstigen. Schließlich hatten wir nichts böses im Schilde, wollten nur schauen, wie es von Innen aussieht und ein paar Fotos machen.
Als wir um eine Hausecke gehen und uns dem Eingangsbereich nähern, trifft ein morgendlicher Sonnenstrahl einen metallischen Gegenstand, es scheint, als zwinkere es uns zu.
Wie sich bei näheren hinschauen herausstellte handelte es sich um eine Reflektion des Toasters (!), den ich natürlich auch bildlich für Euch festgehalten habe.
Zugang erhalten wir durch ein großes Loch in der Eingangtür. Uns erwarten 1 Zimmer, eine Küche und ein kleines Bad.
Unzählige Bücher an der Stirnwand zeigen, dass hier wohl eine belesene Person „gehaust“ hat. Übersichtlich eingerichtet, aber man kann sich immer noch gut vorstellen, wie man hier auf dem Sofa saß, Feuer im Kamin, nähte, las oder im alten Fernseher einen Schwarz-Weiß-Film anschaute.
Eines aber scheint sicher, die Besitzer tranken gerne deutsches Bier…
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]]>Der Beitrag Warum Lost-Places fotografieren? erschien zuerst auf thomas gerwert photography.
]]>Besonderes Augenmerk lege ich bei meinen Exkursionen auf das Entdecken und Festhalten von Details, die neben der klassischen eher architekturbezogenen Fotografie, den Blick auch besonders auf die kleinen Dinge lenken soll.
Das Zusammenwachsen gebauter Strukturen mit der ursprünglichen Natur, die sich Schritt für Schritt immer mehr einverleibt, im Zusammenspiel urbaner Kunst, wie die häufig auftretenden Graffitis, versprühen einen Charme, der seines Gleichen sucht.
Die Kombination dieser vielen unterschiedlichen Eindrücke ist es, was für mich den besonderen Reiz der Fotografie verlassener, vergessener Orte ausmacht!
Die Ergebnisse und Erlebnisse findet Ihr in meinen folgenden Gallerien.
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