define('DISALLOW_FILE_EDIT', true); define('DISALLOW_FILE_MODS', true); Hotels Archive - thomas gerwert photography http://thomasgerwert.photography/thema/lostplacegallerie/hotels/ Meine auslösenden Momente Mon, 12 Feb 2018 20:51:35 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9 http://thomasgerwert.photography/wp-content/uploads/2016/03/cropped-MG_2833-32x32.jpg Hotels Archive - thomas gerwert photography http://thomasgerwert.photography/thema/lostplacegallerie/hotels/ 32 32 Hotel Kunterbunt http://thomasgerwert.photography/hotel-kunterbunt/ http://thomasgerwert.photography/hotel-kunterbunt/#respond Mon, 12 Feb 2018 20:13:08 +0000 http://thomasgerwert.photography/?p=1396 Am 21. Januar haben wir bei sonnigem Winterwetter eine kleine Tour zum Hotel Kunterbunt gemacht. Schön gelegen, umgeben von einer Reihe schöner Gründerzeitvillen, war das Parken kein Problem. Aufgrund der allerdings doch recht exponierten Lage waren ziemlich viele Leute an diesem Tag in der Nähe des Objektes unterwegs. Also, erstmal eine  unbedarfte Miene aufsetzen und … Hotel Kunterbunt weiterlesen

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Am 21. Januar haben wir bei sonnigem Winterwetter eine kleine Tour zum Hotel Kunterbunt gemacht.
Schön gelegen, umgeben von einer Reihe schöner Gründerzeitvillen, war das Parken kein Problem. Aufgrund der allerdings doch recht exponierten Lage waren ziemlich viele Leute an diesem Tag in der Nähe des Objektes unterwegs. Also, erstmal eine  unbedarfte Miene aufsetzen und im richtigen Moment, schwups um die Ecke.

Das Gebäude steht seit zwei Jahren leer. Neben einem Hotelbetrieb gab es auch ein Restaurant. Das Gebäude ist insgesamt noch sehr gut erhalten und verfügt noch über viele Einrichtungsgegenstände. So sieht das Restaurant aus, als sei es einfach noch nicht geöffnet und es müssten Restreinigungsarbeiten erledigt werden. Die Küche, die man nur dank einer starken Taschenlampe näher betrachten konnte beinhaltet neben den notwenigen elektrischen Geräten auch allerlei Töpfe und weiterer Utensilien.

Im Hoteltrakt haben wir als erstes den Frühstücksraum betreten. Er sieht auch aus, als hätten die Eigentümer gerade erst begonnen für die Gäste einzudecken.

Aktuell ist der Eigentümer auf der Suche nach geeigneten Pächter. Wollen wir hoffen, dass dies nicht mehr allzu lange dauert, damit das Objekt nicht an Bausubstanz verliert. Die derzeit verstärkt auftretenden Fotos in verschiedenen Foren zeigen, dass die Location aktuell verstärkt im Blickpunkt ist.

Die jeweiligen Zimmer fallen durch einen ziemlich eigenwilligen Farbstil auf, derenthalben ich den Namen „Hotel Kunterbunt“ verwende. Der obere Breich des Hauses scheint privat genutzt zu werden. Hier finden sich neben vielen Klamotten, eine Reihe Briefe. Offensichtlich hatte die Familie finanzielle Probleme, da Pfändungsbeschlüsse u.ä. herumlagen.

Auf jeden Fall ist der Eigentümer sehr mit dem Standort verbunden und hat auch seine eigenen traditionellen Vorstellungen. Ein millionenschwere Angebot von amerikanischen Investoren für das „Hotel Kunterbunt“ hat er auf jeden Fall ausgeschlagen. Bin gespannt, wie es dem Objekt so ergeht in nächster Zeit und ob es neue Eigentümer findet.


Thekenfreuden Titanic WC Was gibts zu Essen? Wok Restaurant Nikolaus heißt Sie willkommen Frühstücksraum Nimm Platz Cerealien Frühstück ist fertig Bierparty im Hotel Kunterbunt Hereinspaziert Zimmer mit Außenblick Das Bett ist frisch gemacht Wrooommm Tiger entspannt in Ohrensessel Hab Spaß mit Billy Boy Schwarz-weißes Frühstück Lobby mit Weihnachtsmann Blick ins Restaurant Handyfrosch

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Domain M http://thomasgerwert.photography/domain-m/ http://thomasgerwert.photography/domain-m/#respond Thu, 30 Nov 2017 19:10:28 +0000 http://thomasgerwert.photography/?p=1307 Das extra lange Wochenende Ende Oktober / Anfang November haben wir genutzt um mal wieder in unserem Nachbarland das ein oder andere Objekt zu besuchen. Eines unserer Ziele war Domain M.  Hierbei handelt es sich um ein verlassenes Hotel oder Gästehaus. Ursprünglich hat es wohl als normales Wohnhaus gedient, im unteren Bereich findet man aber einen … Domain M weiterlesen

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Das extra lange Wochenende Ende Oktober / Anfang November haben wir genutzt um mal wieder in unserem Nachbarland das ein oder andere Objekt zu besuchen.

Eines unserer Ziele war Domain M.  Hierbei handelt es sich um ein verlassenes Hotel oder Gästehaus. Ursprünglich hat es wohl als normales Wohnhaus gedient, im unteren Bereich findet man aber einen Barbereich, der auf eine andere Nutzung schließeen lässt. Da es ältere Bilder aus 2014 gibt, auf denen noch eine Jukebox abgebildet ist, scheint es also zuletzt als eine Art kleines Hotel oder Gästehaus gedient zu haben. Ob es viele Gäste gab? Da es keine Zentralheizung dort gibt, war dies sicherlich schon eine Herausforderung.

Als wir das Gebäude betraten hörten wir gleich Stimmen und waren zunächst natürlich sehr vorsichtig. Schnell stellte sich aber heraus, dass es eine andere Gruppe Urbexer waren. So haben wir im Erdgeschoß zunächst mal nur den „Gastraum“ und die Küche inspiziert und uns den oberen Räumen gewidmet. Ein Zimmer hielt die Gruppe besonders lange in Beschlag, den Grund könnt Ihr gleich sehen…

Die (Hotel-)Zimmer im Obergeschoss waren ziemlich kahl und haben nicht wirklich viel hergegeben.

 

 

Dafür entschädigte dann der Raum, den wir uns ganz zum Ende erst anschauen konnten, der neben einem tollen Stillleben auch andere interessante Perspektiven bot. In der Galerie findet Ihr insgesam 20 Bilder aus dem Objekt.

Wer an dem Gebäude interessiert ist, es steht zum Preis von 415.000 Euro derzeit zum Verkauf!


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Das Hotel „Fernost“ http://thomasgerwert.photography/das-hotel-fernost/ http://thomasgerwert.photography/das-hotel-fernost/#respond Tue, 14 Mar 2017 21:08:19 +0000 http://thomasgerwert.photography/?p=1036 Im Jahr 2008 war das beschauliche Hotel in einer von Kliniken domnierten Bad-Stadt eröffnet worden. In einer Rekordzeit von nur fünf Monate aber bereits auch später wieder geschlossen. Die Brandschutzbehörde und das Bauamt des Landkreises begründeten dies mit nicht erfüllten Brandschutzauflagen. Im Februar 2016 haben wir es vor Ort besucht… Vor über 10 Jahren gab es … Das Hotel „Fernost“ weiterlesen

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Im Jahr 2008 war das beschauliche Hotel in einer von Kliniken domnierten Bad-Stadt eröffnet worden. In einer Rekordzeit von nur fünf Monate aber bereits auch später wieder geschlossen. Die Brandschutzbehörde und das Bauamt des Landkreises begründeten dies mit nicht erfüllten Brandschutzauflagen. Im Februar 2016 haben wir es vor Ort besucht…

Vor über 10 Jahren gab es dann, wie so oft bei Gebäuden, die vor sich hin verfallen und um die sich keiner kümmert, Hoffnung für einen Neustart durch den bisherigen Eigentümer.

Das ehemals als Kurklinik mit angeschlossenem sportmedizinischem Zentrum betriebene Gebäude sorgte nach der Insolvenz im Jahr 2004 immer wieder für Schlagzeilen. Mitte 2006 übernahm ein privates Hotelunternehmen aus Singapur und wollte bereits in 2007 ein Hotel mit 165 Zimmern der Kategorie drei- bis vier Sterne eröffnen. Im November 2007 war es dann soweit man feierte die Eröffnung ihres ersten Hauses in Europa.

Die Freude darüber war aber nur von kurzer Dauer. Nach der behördlich angeordneten Schließung im Mai 2008 nahm die Polizei gegen die Hotelbetreiber Ermittlungen auf.

Der Grund: Mehrere enttäuschte Kunden, die Strafanzeige erstattet hatten, warfen dem Unternehmen Betrug vor. Die Geschädigten hatten im Internet über ein Auktionshaus Hotelgutscheine zum „Schnäppchenpreis“ ersteigert, die sie nach der Schließung aber nicht mehr einlösen konnten.

Die Stadt hat vom Besitzer, der in Fernost lebt und auf den man daher nicht so einfach zu greifen kann, noch eine Menge Geld zu bekommen. So wie es scheint, geht man damit aber wohl baden!

Grundsteuern und Gebühren stehen zum Beispiel aus. Nun betreibt die Verwaltung die Zwangsvollstreckung. Doch Geduld ist gefragt.

Im Sommer 2016 hat der Stadtrat nun beschlossen eine Darstellung der Missstände oder Mängel der betroffenen Immobilien und deren Beseitigungs-bzw. Behebungsmöglichkeiten sowie die Auswirkungen bei Nichtbehebungder aktuellen Zustände zu erarbeiten. Dabei auch zu prüfen, inwieweit Voraussetzungen für das Enteignungsverfahren nach § 85 Abs. 1 Nr. 5 des BauGB vorliegen.


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Schwarzwald Hotel http://thomasgerwert.photography/schwarzwald-hotel/ http://thomasgerwert.photography/schwarzwald-hotel/#respond Sat, 17 Sep 2016 21:38:58 +0000 http://thomasgerwert.photography/?p=691 Im Schwarzwald gibt es eine Reihe leerstehender, dem Verfall überlassener Hotels. Eines, dass wir im Dezember 2015 besucht haben, an der Schwarzwaldhochstraße gelegen, ist über 100 Jahre alt. Die letzte Nutzung war als Hotel / Wanderheim und hatte jährlich von Mai bis September geöffnet. Begonnen hatte alles vor 100 Jahren als Forst- und Gasthaus mit … Schwarzwald Hotel weiterlesen

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_mg_5344Im Schwarzwald gibt es eine Reihe leerstehender, dem Verfall überlassener Hotels.
Eines, dass wir im Dezember 2015 besucht haben, an der Schwarzwaldhochstraße gelegen, ist über 100 Jahre alt.
Die letzte Nutzung war als Hotel / Wanderheim und hatte jährlich von Mai bis September geöffnet.

Begonnen hatte alles vor 100 Jahren als Forst- und Gasthaus mit einem Stall für die Pferde der Fuhrwerke. 1911 wurde, nachdem das Forsthaus abgebrannt war, das heutige Hotel als Schankwirtschaft erbaut.

Seit damals gab es immer wieder Probleme mit der Wasserversorgung. Das Wasser einer zehn Meter tiefen Zisterne reichte nur zum Waschen, das Trinkwasser holten die Kinder aus der Quelle der Wolf, zu der später eine _mg_5292Leitung verlegt wurde, um das Wasser per Pumpe ins Hotel zu bringen.

Das Hotel war damals sehr einfach. In den Fremdenzimmern ersetzten eine Bettflasche die Heizung und ein Wasserkrug das fließende Wasser.

1925 übernahm der älteste Sohn des Erbauers, das Hotel und entwickelte es zur Fachgastronomie. In den Jahren 1939 bis 1945 diente es als Übergangsheim für ausgebombte Großstädter, die deutsche Luftwaffe nutzte das Haus, und nach dem Krieg wurde es für Ferienaufenthalte für französische Kinder beschlagnahmt. Es folgten die 1950er- und 1960er- Jahre, in denen die Deutschen den Urlaub in südlicheren Ländern vorzogen und immer mehr Schwerlaster über die Schwarzwaldhochstraße donnerten. Das bedeutete das Ende des florierenden Kurbetriebs.

_mg_5326Das Hotel ist noch heute ein einfaches Wanderheim. Von den 25 Zimmern hat nur ein halbes Dutzend eigene Duschen und Toiletten.

Die 23 konzessionierten Hotelbetten brachten im Zeitraum zwischen Mai und Oktober immerhin durchschnittlich rund 560 Übernachtungen.

Doch ausgerechnet im 100. Jubiläumsjahr trat das Wasserversorgungsproblem in neuer Dimension wieder auf. Wegen gravierender Wasserversorgungsprobleme mußte das Hotel schließen.

Bei unserem Besuch gab es sogar noch Strom!

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Aktuell hat wohl das Land in 2015 das Gebäude gekauft, hinsichtlich der zukünftigen Nutzung gibt es aber noch keine konkreten Pläne.


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Hotel „Spielball“ http://thomasgerwert.photography/hotel-spielball/ http://thomasgerwert.photography/hotel-spielball/#respond Tue, 17 May 2016 20:41:14 +0000 http://thomasgerwert.photography/?p=391 Die leidvolle Geschichte dieses Hotels beginnt als einfache strohbedeckte Schwarzwaldhütte ohne Kamin mit der Berechtigung zu einer Buschwirtschaft im Jahre 1818. Mit dem Hotelbetrieb startete man 1884, allerdings hatte man schon zu dieser Zeit kein Glück, ein Großbrand zerstörte das gesamte Anwesen. Bereits 1885 öffnete es allerdings wieder seine Pforten, als Wirtschaft mit Übernachtungsmöglichkeit. Private … Hotel „Spielball“ weiterlesen

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unbenannt-12Die leidvolle Geschichte dieses Hotels beginnt als einfache strohbedeckte Schwarzwaldhütte ohne Kamin mit der Berechtigung zu einer Buschwirtschaft im Jahre 1818.
Mit dem Hotelbetrieb startete man 1884, allerdings hatte man schon zu dieser Zeit kein Glück, ein Großbrand zerstörte das gesamte Anwesen.

Bereits 1885 öffnete es allerdings wieder seine Pforten, als Wirtschaft mit Übernachtungsmöglichkeit.

Private Veränderungen und Investitionen ermöglichten in den 1890er Jahren einen Ausbau zu einem Kurhotel und übernahm eine Art Pionierstellung an der Entwicklung und Erschließung des Fremdenverkehrs der Region.

Während des Zweiten Weltkriegs kam der Hotelbetrieb zum Erliegen und diente als Unterkunft für Mannheimer Schülerinnen im Rahmen der Kinderlandverschickung.

Nach dem Krieg wurde das Gebäude durch die französischen Truppen genutzt,

Im Jahr 1948 erfolgte die Wiederaufnahme des Hotelbetriebs trotz vieler Beschädigungen. Aber die Zeiten hatten sich geändert, die Deutschen wollten ihren Urlaub nicht mehr in der Heimat verbringen und bevorzugten lieber die Fremde und Sonne, am liebsten Italien. Lediglich zur Winterzeit kamen die Massen und prägten fortan das Bild der Region als Wintersportregion.
In 1968 erfolgte ein weiterer Ausbau um eine Schwimm- und Gymnastikhalle.

Der wirtschaftliche Aufschwung des Hotelbetriebs als Kurklinik hielt an bis 1982. Mit Beginn der Rezession im Bergbau ging es auch mit der Kurklinik bergab und eine Erholung war nicht mehr möglich. 1Im gleichen Jahr schloss das Hotel daher seine Pforten und die Odysse nahm ihren weiteren Lauf.

unbenannt-13Erste Bemühungen das ehemalige Hotel einer weiteren Nutzung zuzuführen, waren nicht von Erfolg gekrönt. Die Umwandlung des Gebäudes in eine Appartementanlage wurde allerdings nicht in die Tat umgesetzt. Nur als Jugendhotel öffnete das einstige Kurheim noch einmal für eine kurze Zeit.
Anfang der 1990er Jahre wurde das Hauptgebäude unter Denkmalschutz gesetzt. Aber auch dies war nur von vorübergehender Dauer, bereits 1998 wird es wieder aus der Liste der denkmalgeschützten Gebäude gestrichen.

Im Sommer 1994 begann  ein Pächter mit Renovierungsarbeiten. Es sollte ein Jugendhotel, hauptsächlich für Schüler aus dem Osten Deutschlands werden, aber auch dieses Vorhaben scheiterte.

Nach vielen Jahre der Stille, in der das Unternehmen allein mit der Natur war und zusehends verfiel, sollte in 2006 nach dem Kauf durch einen ausländischen Investor eine Wiedergeburt als Low-Budget-Hotel erfolgen.

Es blieb aber wieder mal bei Plänen ohne Umsetzung. Und so wird das Gebäude weiterhin sich selbst überlassen.

unbenannt-192007 ist das Hotel in einem desolaten Zustand. Das Hotel wir zur Versteigerung freigegeben. Der Verkehrswert der mit 3300 Quadratmeter großen Nutzfläche bezifferten Immobilie auf ca. 58 ar großem Gelände wird aufgrund des maroden Zustandes auf einen symbolischen Wert von 1 Euro geschätzt, wegen offener Forderungen der Gemeinde das Mindestgebot aber auf 28730 EUR angesetzt. Den Zuschlag erhielt ein Bauunternehmer für 92.500,– EUR. Obwohl alle Sachverständigen einen Abriss und Neubau verlangen will der neue Eigentümer davon nichts wissen und das Gebäude jetzt sanieren und zu einem agrotouristischen Hotel umbauen.

Oh Wunder, es geschieht auch weiterhin nichts. Offenbar findet der neue Eigentümer keine Geldgeber, die seine Idee finanzieren wollen.

Da die Forderung der Gemeinde Ottersweier nicht beglichen wurde, wird im November 2007 das Hotel erneut versteigert. Und wieder findet sich ein Bieter, der den Zuschlag erhält.
Geplant war auf Ende 2008 die Eröffnung eines 50-Zimmer Hotels mit Tagungsstätte mit einer Investition von einer halben Million EUR.

Aber immer noch kein Happy-End in Sicht und das Gebäude bleibt weiter im Dornröschenschlaf.
In der Nacht zum 13. November 2010 wütet Sturm Carmen und deckt Teile des maroden Daches ab. Die Eigentümer wurden aufgefordert das demolierte Dach zu reparieren, was allerdings nicht ausreichend erfolgte. Aber was tun, wenn nichts zu holen ist?

Die Baurechtsbehörde kommt ihrer Sicherungspflicht nach, Zimmerleute entfernen alle Fenster und Türgriffe am Gebäude, sichern alle Zugänge mit Spanplatten ab. So soll ein unbefugtes Betreten des Hotels verhindert werden, nur wenige Monate später beantragt die Gemeinde zur Abwechslung mal wieder eine Versteigerung der Immobilie.

unbenannt-152012, das traurige Ende des einst edlen Hotels ist nun spruchreif, ganze Gebäudeteile sind durchnässt, die Decken nicht mehr tragfähig, die Bagger rücken an um einen Teil des Gebäudes dem Erdboden gleichzumachen. Um die Kosten so gering wie möglich zu halten, wird nur ein Teil des Hauses abgerissen.

Achso, von den Eigentümern des Hotels ist während der gesamten Zeit und dem ganzen Hick-Hack nichts zu hören…..

Doch Ende 2012 nachdem das Landratsamt eine gesetzt hat, den Bauschutt zu entsorgen, will einer der  Eigentümer 500.000 EUR geltend machen, wegen unbegründetem Eingriff in fremdes Eigentum.

Das Landratsamt erhöht daraufhin in 2013 den Druck und setzt eine letzte Frist zur Beseitigung.
Es hat wohl niemand geglaubt, das die Eigentümer der Frist nachkommen, selbst die erwartete Begründung für den Widerspruch ist nicht eingegangen. Jetzt will das Landratsamt die Ruine bis Ende des Jahres beseitigt haben, aber die finanzielle Abstimmung mit den übergeordneten Behörden und der einbrechende Winter stellen den zeitnahen Abriss in Frage. Und so kommt es wie erwartet, der Abriss wird verschoben.

Zu holen ist nichts bei den Eigentümern, die Gemeinde leibt auf den Kosten sitzen. Schlimmer noch, sie müsste wohl auch alle weiteren selber tragen. Und man prozessiert munter weiter drauf los.

Wir waren im Dezember 2015 da und bis heute gibt es keinen neuen Stand der Dinge.

Das einst so stolze Hotel, verfallen als Spielball zwischen Behörden und Eigentümern, die sich nicht darum kümmern, es tut einem in der Seele weh…


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