Als der Industriemagnat seine Villa fertiggestellt hatte, war sie sogar dem „Spiegel“ einen Artikel wert. Ein besonderes Kuriosum wurde natürlich auch erwähnt, der Atombunker unter dem Haus!
Dabei gin der Bau recht fix von statten, gerade einmal anderthalb Jahre dauerte dieser.
Doch neben diesem doch eher seltenen Detail, stießen auch noch andere bauliche Eigenschaften auf Rege Beachtung. Da wäre zum einen eine Heizungsanlage die locker auch ein Krankenhaus hätte versorgen können. Zum anderen eine Transformatorenstation im Garten und im Keller ein beheizbares Schwimmbad. Diese wartete noch mit einer ganz besonderen Attraktion auf, einem Fahrstuhl der die Schwimmer gleich in die Schlafräume im Dachgeschoß transportierte und das auch eine Sauna und einen begehbaren Tresor besitzt. Als weiteres „Kuriosum“ wurden zwischen den senkrechten Dachstützen bewegliche Ledersitze angebracht, die es dem Eigentümer und seinen Gästen wohl ermöglicht haben, nach Kennedy -Manier schaukelnd Gespräche am (Dachgeschoß-)Kamin zu führen.
Wie bei so vielen lange leer stehenden Gebäuden ist natürlich auch hier inzwischen kaum noch etwas wie früher. Inzwischen hat das gesamte Areal ein Investor übernommen und beabsichtigt neu zu bauen. Dabei soll die Parkanlage der Öffentlichkeit zugänglich
werden.
Im Mai 2018 besuchten wir diesen kleinen Bauernhof, der versteckt hinter Bäumen, ab von einer Landstraße, an einem kleinen Feldweg liegt.
Drinnen, finden sich einige kleine Stuben, die den für Lost Places typischen Geruch nach Feuchtigkeit in sich tragen. Der Verfall hat hier auch bereits stark gewütet, so dass leider nicht mehr allzuviel zu sehen war. Schaut man sich Bilder aus den Vorjahren hat, so hat die Location inzwischen einiges an Charme und viele Details verloren.
Am 31. Oktober 2017, dem für uns in NRW geschenkten Feiertag aufgrund 500 Jahren Reformation, haben wir genutzt um mal wieder im Nachbarland nach dem Rechten zu schauen. In einer kleinen Stadt, umgeben von gehobenen Häusern liegt am Straßenrand ein alter Bauernhof mit Ställen und einem Haus.
Man darf sich Fragen, ob diese Kochstelle ganzjährig genutzt wurde. Im Winter war es da doch bestimmt recht kühl, denn Heizung oder einen Ofen konnten wir hier nicht entdecken. Aber kreativ gelöst ist es, muss man zugestehen!
Wir fragten uns, woher das Objekt seinen Namen „Paternoster“ wohl her hatte. Einen Aufzug oder der gleichen gab es in dem eingeschossigen Gebäude mit Dachstuhl nicht. Bei unseren Recherchen staßen wir auch auf keinerlei diesbezügliche Anhaltspunkte. Vielleicht gab es mal iregdnein Detail, was heute nicht mehr vorhanden ist und der Namensfindung diente (so wie der Anker bei
Im Dezember 2016 besuchten wir die bekannte und umstrittene Villa eines Industriellen in NRW, die bereits in den 1960er Jahren für Aufsehen sorgte. Doch der Reihe nach…













Am 21. Januar haben wir bei sonnigem Winterwetter eine kleine Tour zum Hotel Kunterbunt gemacht.
Das Gebäude steht seit zwei Jahren leer. Neben einem Hotelbetrieb gab es auch ein Restaurant. Das Gebäude ist insgesamt noch sehr gut erhalten und verfügt noch über viele Einrichtungsgegenstände. So sieht das Restaurant aus, als sei es einfach noch nicht geöffnet und es müssten Restreinigungsarbeiten erledigt werden. Die Küche, die man nur dank einer starken Taschenlampe näher betrachten konnte beinhaltet neben den notwenigen elektrischen Geräten auch allerlei Töpfe und weiterer Utensilien.
Im Hoteltrakt haben wir als erstes den Frühstücksraum betreten. Er sieht auch aus, als hätten die Eigentümer gerade erst begonnen für die Gäste einzudecken.
Die jeweiligen Zimmer fallen durch einen ziemlich eigenwilligen Farbstil auf, derenthalben ich den Namen „Hotel Kunterbunt“ verwende. Der obere Breich des Hauses scheint privat genutzt zu werden. Hier finden sich neben vielen Klamotten, eine Reihe Briefe. Offensichtlich hatte die Familie finanzielle Probleme, da Pfändungsbeschlüsse u.ä. herumlagen.
Die kurzen Tage im Januar haben wir trotz des doch eher nassen grauen Wetters genutzt um uns in der näheren Region ein wenig umzuschauen. Die erste Tour des Jahres ging dann am ersten Wochenende zum Haus des Apothekers.
Leider ist die Location ziemlich durch, wie man so schön sagt. Überall liegt wild durcheinander Zeug herum, im Wohnhaus gibt es keine Ecke mehr in der es so aussieht, als hätte hier mal jemand gelebt.
Soweit so gut. Stellt sich für uns erst mal die Frage, hatte er eigentlich seine Apotheke am Haus, oder wie kam das ganze Zeugs hierhier? Darf ein Apotheker das bei sich zu Hause lagern?
Neben dem Interesse an Pornografie scheint er aber auch ein Eisenbahnfan gewesen zu sein. Neben Modellen für die Gestaltung einer Modelleisenbahnanlage haben wir auch einen Stapel an Waggonschilder gefunden.
Im November 2017 ging es wieder einmal in eines unserer Nachbarländer, da sich dort einfach eine ganze Menge interessanter Locations finden lässt.
Hinter diesem liegt ein Weg voruns, der aus unzähligen Tannennadeln besteht und sich wie ein weicher Teppich anfühlt.
Ein besonderes Highlight ist sicherlich der alte Lada, der inzwischen als „Baumhalter“ dient. In direkter Nachbarschaft findet sich auch ein alter Opel Kadett.
Ansammlung von Hütten gestoßen in denen offensichtlich tatsächlich Leute gelebt haben (Fernseher, Bett, Küche, alles da), sondern auch auf einen ziemlich alten Bus, der wie eine Art Wand drapiert wurde.
Autos, oder besser gesagte alte Autos, findet man beim Besuch von Lostplaces ja durchaus häufiger.
Hier entdecken wir keinen alten Zier- oder Nutzgarten, sondern Autos. Nach näher Betrachtung sind es insgesamt 12 Autos, die bereits ziemlich gezeichnet sind.
Mit der Kamera in der Hand versuchen wir die vielen sich bietenden Impressionen festzuhalten. Die Ergbnisse findet ihr in nachfolgender Galerie.
Zu diesem kleinen Kloster, an einer Landstraße in Belgien gelegen, konnte ich bisher leider nicht viele Informationen finden.
Um 1910 baute man eine dem Heiligen Antonius gewidmete Kapelle. Diese ist heute noch vorhanden, verfällt aber rapide. Vom ehemaligen Interieur ist auch nichts mehr vorhanden. Wie durch ein Wunder sind allerdings die schönen Buntglasfenster noch unversehrt (zumindest als wir im April 2017 dort waren).
Das Grundstück mit Kloster-Gebäude und Kirche konnte erfolgreich verkauft werden, brannte aber nur wenige Monate später. Wegen der daraufhin aufkommenden Meinungsverschiedenheiten zwischen den Besitzern und der Versicherung sind die Gebäude auch heute noch leer und verfallen immer mehr.
Eine wechselvolle Geschichte verbirgt sich hinter dem Gelände im beschaulichen Münsterland.
Doch schon bald fand sich ein niederlndischer Investor, der das Gelände 2006 erwarb und ein Jahr später einen Neustart als AbenteurZoo wagte. Allerdings hatte dieser weniger Erfolg und nach drei Jahren musste auch dieser Freizeitpark erneut geschlossen werden.
Allerdings war dieses Engagement von noch kürzerer Dauer. Bereits nach einer Saison mussten die Bterieber im Oktober 2011 einen Insolvenzantrag stellen. Die von der anschließenden Schließung betroffenen Tiere wurden in andere Zoos verlegt.
nämlich mit einer ganz neuen Parkidee einen erneuten Start geben. Dinos im Großformat sollen die Attraktion des großen Geländes werden.
Im Rahmen unserer diesjährigen Sommerfototouren haben wir uns natürlich auch ein wenig sozusagen vor unserer Haustür umgeschaut. Im Juli diesen Jahres entdeckten wir dabei dann dieses schöne Objekt. Gelegen Immitten eines sehr schönen Naturschutzgebietes, umgeben Bäumen, Flüssen und Teichen liegt dieses wirklich imposante Herrenhaus. Unsere erste Erkundung führte uns zunächst querfeldein, durch hohe Gräser und Büsche und wir konnten einen Eindruck dieses einstmal sicherlich sehr schönen Grundstücks gewinnen.
Steigt man die Stufen zur ersten Etage empor, erwartet einem allerdings ein wirkliches Highlight! Im Obergeschoß empfängt einem eine kleine komplett eingerichtete Hauskapelle. Deren Errichtung hat den Quellen zufolge der Bischof von Roermond im Jahr 1666 bewilligt.
Stadthistoriker findet, der diese in seine Obhut nimmt und vor Schädigungen o.ä. schützt.