define('DISALLOW_FILE_EDIT', true); define('DISALLOW_FILE_MODS', true); Galerie Archive - thomas gerwert photography Meine auslösenden Momente Sun, 08 Jul 2018 20:41:13 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9 http://thomasgerwert.photography/wp-content/uploads/2016/03/cropped-MG_2833-32x32.jpg Galerie Archive - thomas gerwert photography 32 32 Maison Fien http://thomasgerwert.photography/maison-fien/ http://thomasgerwert.photography/maison-fien/#respond Sun, 08 Jul 2018 20:41:13 +0000 http://thomasgerwert.photography/?p=1517 Im Mai 2018 besuchten wir diesen kleinen Bauernhof, der versteckt hinter Bäumen, ab von einer Landstraße, an einem kleinen Feldweg liegt. Der einst frei stehende Hof ist nach vielen Jahren des Leerstands und Verfalls zwischenzeitlich komplett von dichten Büschen und Sträuchern umgeben. Drinnen, finden sich einige kleine Stuben, die den für Lost Places typischen Geruch … Maison Fien weiterlesen

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Im Mai 2018 besuchten wir diesen kleinen Bauernhof, der versteckt hinter Bäumen, ab von einer Landstraße, an einem kleinen Feldweg liegt.

Der einst frei stehende Hof ist nach vielen Jahren des Leerstands und Verfalls zwischenzeitlich komplett von dichten Büschen und Sträuchern umgeben.

Drinnen, finden sich einige kleine Stuben, die den für Lost Places typischen Geruch nach Feuchtigkeit in sich tragen.  Der Verfall hat hier auch bereits stark gewütet, so dass leider nicht mehr allzuviel zu sehen war. Schaut man sich Bilder aus den Vorjahren hat, so hat die Location inzwischen einiges an Charme und viele Details verloren.

Bei unseren Recherchen sind wir auf einen Beitrag im Netz gestoßen,  dass dem Mieter des Hofes wohl die Räumung angdroht wurde. Wie es scheint, ist dies wohl geschehen.


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Farm Paternoster http://thomasgerwert.photography/farm-paternoster/ http://thomasgerwert.photography/farm-paternoster/#respond Thu, 14 Jun 2018 10:57:10 +0000 http://thomasgerwert.photography/?p=1480 Am 31. Oktober 2017, dem für uns in NRW geschenkten Feiertag aufgrund 500 Jahren Reformation, haben wir genutzt um mal wieder im Nachbarland nach dem Rechten zu schauen. In einer kleinen Stadt, umgeben von gehobenen Häusern liegt am Straßenrand ein alter Bauernhof mit Ställen und einem Haus.  Von außen sahen die Gebäude noch ziemlich gut … Farm Paternoster weiterlesen

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Am 31. Oktober 2017, dem für uns in NRW geschenkten Feiertag aufgrund 500 Jahren Reformation, haben wir genutzt um mal wieder im Nachbarland nach dem Rechten zu schauen. In einer kleinen Stadt, umgeben von gehobenen Häusern liegt am Straßenrand ein alter Bauernhof mit Ställen und einem Haus. 

Von außen sahen die Gebäude noch ziemlich gut aus, keine Schmierereien und die Fenster waren auch noch ziemlich heile.

Im Innern gab es es viele kleine Details die noch vorhanden waren und zum fotografieren einluden.

Man darf sich Fragen, ob diese Kochstelle ganzjährig genutzt wurde. Im Winter war es da doch bestimmt recht kühl, denn Heizung oder einen Ofen konnten wir hier nicht entdecken. Aber kreativ gelöst ist es, muss man zugestehen!

Wir fragten uns, woher das Objekt seinen Namen „Paternoster“ wohl her hatte. Einen Aufzug oder der gleichen gab es in dem eingeschossigen Gebäude mit Dachstuhl nicht.  Bei unseren Recherchen staßen wir auch auf keinerlei diesbezügliche Anhaltspunkte. Vielleicht gab es mal iregdnein Detail, was heute nicht mehr vorhanden ist und der Namensfindung diente (so wie der Anker bei Maison Popeye).

Offensichtlich scheint das Anwesen seit 2007 verlassen. Bewirtschaftet haben es wohl einmal Bruder und Schwester.

Im März 2018 ist ein Feuer auf dem Hof ausgebrochen und das Gebäude wurde dabei sehr stark beschädigt. Sicherlich werden bald die Bagger anrücken und diese interessante Location „beerdigen“.


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Die „Nazi-Villa“ http://thomasgerwert.photography/die-nazi-villa/ http://thomasgerwert.photography/die-nazi-villa/#respond Wed, 18 Apr 2018 06:46:07 +0000 http://thomasgerwert.photography/?p=1443 Im Dezember 2016 besuchten wir die bekannte und umstrittene Villa eines Industriellen in NRW, die bereits in den 1960er Jahren für Aufsehen sorgte. Doch der Reihe nach… Die Bleibe diese Industiemagnaten ist ein großes Baumassiv aus roten Klinkersteinen, die weiß gekalkt werden. Ein hohes Schieferdach deckt das Haus ab. Als der Industriemagnat seine Villa fertiggestellt … Die „Nazi-Villa“ weiterlesen

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Im Dezember 2016 besuchten wir die bekannte und umstrittene Villa eines Industriellen in NRW, die bereits in den 1960er Jahren für Aufsehen sorgte. Doch der Reihe nach…

Die Bleibe diese Industiemagnaten ist ein großes Baumassiv aus roten Klinkersteinen, die weiß gekalkt werden. Ein hohes Schieferdach deckt das Haus ab.

Als der Industriemagnat seine Villa fertiggestellt hatte, war sie sogar dem „Spiegel“ einen Artikel wert. Ein besonderes Kuriosum wurde natürlich auch erwähnt, der Atombunker unter dem Haus!
Dabei gin der Bau recht fix von statten, gerade einmal anderthalb Jahre dauerte dieser.

Doch neben diesem doch eher seltenen Detail, stießen auch noch andere bauliche Eigenschaften auf Rege Beachtung. Da wäre zum einen eine Heizungsanlage die locker auch ein Krankenhaus hätte versorgen können. Zum anderen eine Transformatorenstation im Garten und im Keller ein beheizbares Schwimmbad. Diese wartete noch mit einer ganz besonderen Attraktion auf, einem Fahrstuhl der die Schwimmer gleich in die Schlafräume im Dachgeschoß transportierte und das auch eine Sauna und einen begehbaren Tresor besitzt. Als weiteres „Kuriosum“ wurden zwischen den senkrechten Dachstützen bewegliche Ledersitze angebracht, die es dem Eigentümer und seinen Gästen wohl ermöglicht haben, nach Kennedy -Manier schaukelnd Gespräche am (Dachgeschoß-)Kamin zu führen.

Wie bei so vielen lange leer stehenden Gebäuden ist natürlich auch hier inzwischen kaum noch etwas wie früher. Inzwischen hat das gesamte Areal ein Investor übernommen und beabsichtigt neu zu bauen. Dabei soll die Parkanlage der Öffentlichkeit zugänglich werden.

Jetzt fragt sich sicher der / die ein oder andere geneigte LeserIn, warum dieser Beitrag den Titel „Nazi-Villa“ trägt. Nun, dies ist der Name, den das Gebäude in der Urbex-Szene hat. Und das hat natürlich auch seinen Grund, wie so oft bei der Namensgebung derartiger Locations.

Beschäftigt man sich mit der Historie des ehemaligen Eigentümers, so wird dies recht schnell klar.

Nach Engagement in Verbindungen als Student während der Weimarer Republik trat er 1933 der NSDAP bei und trat bei einem namhaften Stahlkonzern ein, dessen Leitung er bereits mitte der 30er Jahre übernahm. Im Zuge der Nähe des NS-Regimes zu den Stahlproduzenten machte er schnell weiter Karriere und übernahme diverse Funktionen im Stahlumfeld. Mit dem Ende des Nationalsozialismus wurde der Eigentümer dann, basierend auf dem Central Registry of War Crimes and Security Suspects (CROWCASS) Ende 1945 verhaftet und zunächst in ein Zwischenlager gebracht.  Bis zu seiner Entlassung Mitte 1947 war er noch in unterschiedlichen Internierungslagen. 

Seine Vorgeschichte hat seiner Karriere aber in keinster Weise geschadet. Schon 1947/48 wurde er erneut in den Vorstand der Vereinigten Stahlwerke geholt und wirkte an der Neugestaltung der deutschen Schwerindustrie mit. In den 50 er Jahren wurde er 1953 wurde er Vorstandsvorsitzender einen Stahlkonzerns und baute diesen sukzessive zu einem führenden Produzenten in Europa aus.

Neben seinem Vorstandamt übernahm er auch diverse Aufgaben in Arbeitgeber- bzw. Wirtschaftsverbänden. Mit der Aufarbeitung seiner Person tat man sich wohl ziemlich schwer. Eine zu seinen Ehren benannte Straße wurde dann aber doch umbennant.


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Hotel Kunterbunt http://thomasgerwert.photography/hotel-kunterbunt/ http://thomasgerwert.photography/hotel-kunterbunt/#respond Mon, 12 Feb 2018 20:13:08 +0000 http://thomasgerwert.photography/?p=1396 Am 21. Januar haben wir bei sonnigem Winterwetter eine kleine Tour zum Hotel Kunterbunt gemacht. Schön gelegen, umgeben von einer Reihe schöner Gründerzeitvillen, war das Parken kein Problem. Aufgrund der allerdings doch recht exponierten Lage waren ziemlich viele Leute an diesem Tag in der Nähe des Objektes unterwegs. Also, erstmal eine  unbedarfte Miene aufsetzen und … Hotel Kunterbunt weiterlesen

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Am 21. Januar haben wir bei sonnigem Winterwetter eine kleine Tour zum Hotel Kunterbunt gemacht.
Schön gelegen, umgeben von einer Reihe schöner Gründerzeitvillen, war das Parken kein Problem. Aufgrund der allerdings doch recht exponierten Lage waren ziemlich viele Leute an diesem Tag in der Nähe des Objektes unterwegs. Also, erstmal eine  unbedarfte Miene aufsetzen und im richtigen Moment, schwups um die Ecke.

Das Gebäude steht seit zwei Jahren leer. Neben einem Hotelbetrieb gab es auch ein Restaurant. Das Gebäude ist insgesamt noch sehr gut erhalten und verfügt noch über viele Einrichtungsgegenstände. So sieht das Restaurant aus, als sei es einfach noch nicht geöffnet und es müssten Restreinigungsarbeiten erledigt werden. Die Küche, die man nur dank einer starken Taschenlampe näher betrachten konnte beinhaltet neben den notwenigen elektrischen Geräten auch allerlei Töpfe und weiterer Utensilien.

Im Hoteltrakt haben wir als erstes den Frühstücksraum betreten. Er sieht auch aus, als hätten die Eigentümer gerade erst begonnen für die Gäste einzudecken.

Aktuell ist der Eigentümer auf der Suche nach geeigneten Pächter. Wollen wir hoffen, dass dies nicht mehr allzu lange dauert, damit das Objekt nicht an Bausubstanz verliert. Die derzeit verstärkt auftretenden Fotos in verschiedenen Foren zeigen, dass die Location aktuell verstärkt im Blickpunkt ist.

Die jeweiligen Zimmer fallen durch einen ziemlich eigenwilligen Farbstil auf, derenthalben ich den Namen „Hotel Kunterbunt“ verwende. Der obere Breich des Hauses scheint privat genutzt zu werden. Hier finden sich neben vielen Klamotten, eine Reihe Briefe. Offensichtlich hatte die Familie finanzielle Probleme, da Pfändungsbeschlüsse u.ä. herumlagen.

Auf jeden Fall ist der Eigentümer sehr mit dem Standort verbunden und hat auch seine eigenen traditionellen Vorstellungen. Ein millionenschwere Angebot von amerikanischen Investoren für das „Hotel Kunterbunt“ hat er auf jeden Fall ausgeschlagen. Bin gespannt, wie es dem Objekt so ergeht in nächster Zeit und ob es neue Eigentümer findet.


Thekenfreuden Titanic WC Was gibts zu Essen? Wok Restaurant Nikolaus heißt Sie willkommen Frühstücksraum Nimm Platz Cerealien Frühstück ist fertig Bierparty im Hotel Kunterbunt Hereinspaziert Zimmer mit Außenblick Das Bett ist frisch gemacht Wrooommm Tiger entspannt in Ohrensessel Hab Spaß mit Billy Boy Schwarz-weißes Frühstück Lobby mit Weihnachtsmann Blick ins Restaurant Handyfrosch

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Das Haus des Apothekers http://thomasgerwert.photography/das-haus-des-apothekers/ http://thomasgerwert.photography/das-haus-des-apothekers/#respond Thu, 25 Jan 2018 21:19:48 +0000 http://thomasgerwert.photography/?p=1341 Die kurzen Tage im Januar haben wir trotz des doch eher nassen grauen Wetters genutzt um uns in der näheren Region ein wenig umzuschauen. Die erste Tour des Jahres ging dann am ersten Wochenende zum Haus des Apothekers. Dieses kannten wir bisher von anderen Fotos her und waren gespannt, was uns erwartet. Die erste Überraschung … Das Haus des Apothekers weiterlesen

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Die kurzen Tage im Januar haben wir trotz des doch eher nassen grauen Wetters genutzt um uns in der näheren Region ein wenig umzuschauen. Die erste Tour des Jahres ging dann am ersten Wochenende zum Haus des Apothekers.

Dieses kannten wir bisher von anderen Fotos her und waren gespannt, was uns erwartet. Die erste Überraschung war, dass das Haus des Apothekers eher „Der Hof des Apothekers“ heißen müsste. Neben dem eigentlich Wohnhaus gibt es noch eine Stallung.

Leider ist die Location ziemlich durch, wie man so schön sagt. Überall liegt wild durcheinander Zeug herum, im Wohnhaus gibt es keine Ecke mehr in der es so aussieht, als hätte hier mal jemand gelebt.

Daher waren wir damit auch ziemlich schnell fertig. Im Stall, dem wir anschließend einen Besuch abstatten, sah die Sache schon ein wenig anders aus. Auch hier war alles wild und kreuz und quer verteilt. Betrachtet man das Sammelsurium im Licht der Stabtaschenlampe muss man sich aber schon die Frage stellen, was für ein Mensch hat hier gelebt?
Ok, aufgrund der Medikamente und Fläßchen die hier so rumlagen, liegt es Nahe, dass es ein Apotheker gewesen ist. Zumal man im ebenfalls anliegenden Schuppen auch entsprechenden Literartur finden konnte.

Soweit so gut. Stellt sich für uns erst mal die Frage, hatte er eigentlich seine Apotheke am Haus, oder wie kam das ganze Zeugs hierhier? Darf ein Apotheker das bei sich zu Hause lagern?
Aber zurück zum Stall und der Ausgangsfrage, was für ein Mensch lebte hier?
Man findet unzählige Videos mit so tollen Titeln wie „Die Nackte und der Kardinal“, eine Vielzahl an Aufklebern für ebenjene Videos. Also hat er sich wohl eine paar Mark zusätzlich durch den Verkauf von Pornos verdient. In einem Zeitalter ohne Internet und Youporn sicherlich eine Möglichkeit.

Neben dem Interesse an Pornografie scheint er aber auch ein Eisenbahnfan gewesen zu sein. Neben Modellen für die Gestaltung einer Modelleisenbahnanlage haben wir auch einen Stapel  an Waggonschilder gefunden.

Viele Details, die man noch von anderen Bildern im Kopf hatte, sind inzwischen verschwunden. Für uns hieß es daher Aufbrechen zum nächsten Ziel, denn während wir im dunklen Stall waren ist die Sonne zum Vorschein gekommen und das nächste Ziel nicht soweit weg…

Finn Schäfer, einen Urbexer dessen Arbeit ist sehr schätze hat auf seinem Blog ebenfalls einen Beitrag zum Haus des Apothekers geschrieben. Sein Besuch war deutlich früher, so dass noch einiges mehr zu erkunden war, schaut doch mal rein!

 

 

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Lost in the woods http://thomasgerwert.photography/lost-in-the-woods/ http://thomasgerwert.photography/lost-in-the-woods/#respond Wed, 03 Jan 2018 21:57:00 +0000 http://thomasgerwert.photography/?p=1329 Im November 2017 ging es wieder einmal in eines unserer Nachbarländer, da sich dort einfach eine ganze Menge interessanter Locations finden lässt. Bei unserem Hobby, Urban Exploring, findet man ja häufiger recht seltsame Orte. Einen solchen fanden wir auch bei dieser Tour. Die Location trägt auch den recht passenden Namen  „Lost in the woods“ absolut … Lost in the woods weiterlesen

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Im November 2017 ging es wieder einmal in eines unserer Nachbarländer, da sich dort einfach eine ganze Menge interessanter Locations finden lässt.

Bei unserem Hobby, Urban Exploring, findet man ja häufiger recht seltsame Orte. Einen solchen fanden wir auch bei dieser Tour. Die Location trägt auch den recht passenden Namen  „Lost in the woods“ absolut zu Recht.

Ein kleiner Wald, umgeben von allerlei landwirtschaftlich bestellter Fläche, durch den sich eine schmale Straße windet. Schaut man nach rechts oder links, so findet man keinen Anhaltspunkt, dass hier etwas versteckt sein könnte. Also Auto parken und ab ins Unterholz. Ein dichter Nadelwald umschließt uns, doch hinter den ersten Bäumen versteckt, wird eine Art Tor sichtbar.

Hinter diesem liegt ein Weg voruns, der aus unzähligen Tannennadeln besteht und sich wie ein weicher Teppich anfühlt.

Wir entdecken erste verlorene Utensilien, ein altes Radio, ein Fahrrad am Baum gelehnt.

Wir gehen weiter und sehen erste Silhouetten durch die Tannen. Uns eröffnet sich Schritt für Schritt eine seit langem verlassene und vergessene Welt. Deutlich sehen wir, wie die Natur in dieser Zeit fleissig gearbeitet hat und die alten Autos inzwischen wie „voll integriert“ wirken. Wirklich Schade um diese  alten Automobile, die heute sicherlich ein H Kennzeichen tragen würden.

Ein besonderes Highlight ist sicherlich der alte Lada, der inzwischen als „Baumhalter“ dient.  In direkter Nachbarschaft findet sich auch ein alter Opel Kadett.

Natürlich war unsere Neugierde noch nicht gestillt und wir haben den Wald weiter inspiziert. Schon bald sind wir nicht nur auf eine kleine Ansammlung von Hütten gestoßen in denen offensichtlich tatsächlich Leute gelebt haben (Fernseher, Bett, Küche, alles da), sondern auch auf einen ziemlich alten Bus, der wie eine Art Wand drapiert wurde.

Über die Hintergründe des Geländes konnten wir bisher nichts herausfinden. Hast Du einen Hinweis? Dann freuen wir uns auf Deine Kontaktaufnahme.


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Viva Lancia http://thomasgerwert.photography/viva-lancia/ http://thomasgerwert.photography/viva-lancia/#respond Mon, 20 Nov 2017 20:01:07 +0000 http://thomasgerwert.photography/?p=1268 Autos, oder besser gesagte alte Autos, findet man beim Besuch von Lostplaces ja durchaus häufiger. In einer Kleinstadt in Belgien gab es aber eine echte Überraschung. Völlig unscheinbar findet man dort, direkt an einer Straße gelegen, ein Haus. Nichts spektakuläres, also erst mal umrunden. Also schauen wir uns mal an, wohin denn der Seitenweg so … Viva Lancia weiterlesen

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Autos, oder besser gesagte alte Autos, findet man beim Besuch von Lostplaces ja durchaus häufiger.
In einer Kleinstadt in Belgien gab es aber eine echte Überraschung. Völlig unscheinbar findet man dort, direkt an einer Straße gelegen, ein Haus.

Nichts spektakuläres, also erst mal umrunden. Also schauen wir uns mal an, wohin denn der Seitenweg so führt. Wir ducken uns unter den Bäumen, die unseren Weg säumen und gelang so in den Garten.

Hier entdecken wir keinen alten Zier- oder Nutzgarten, sondern Autos. Nach näher Betrachtung sind es insgesamt 12 Autos, die bereits ziemlich gezeichnet sind.
Kaputte Windschutzscheiben, Rost, Verbogenes Metall, Ausgeschlachtet und die Natur hat sich natürlich auch ausgebreitet. Da fragt man sich, da man keine Werkstatt o.ä. sieht, was der Eigentümer hiermit im Sinn hatte.

Mit der Kamera in der Hand versuchen wir die vielen sich bietenden Impressionen festzuhalten. Die Ergbnisse findet ihr in nachfolgender Galerie.

 

 


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Kleines Kloster in Belgien http://thomasgerwert.photography/kleines-kloster-in-belgien/ http://thomasgerwert.photography/kleines-kloster-in-belgien/#respond Tue, 12 Sep 2017 20:13:25 +0000 http://thomasgerwert.photography/?p=1248 Zu diesem kleinen Kloster, an einer Landstraße in Belgien gelegen, konnte ich bisher leider nicht viele Informationen finden. Gegründet wurde es wohl 1875 von Nonnen des Ordens der Franziskanerinnen, die es aus Preussen nach Belgien verschlagen hat. Die Finanzierung bzw. der Unterhalt des Klosters war allerdings nicht sehr einfach, daher nutzte man das Klostergebäude als … Kleines Kloster in Belgien weiterlesen

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Zu diesem kleinen Kloster, an einer Landstraße in Belgien gelegen, konnte ich bisher leider nicht viele Informationen finden.
Gegründet wurde es wohl 1875 von Nonnen des Ordens der Franziskanerinnen, die es aus Preussen nach Belgien verschlagen hat.

Die Finanzierung bzw. der Unterhalt des Klosters war allerdings nicht sehr einfach, daher nutzte man das Klostergebäude als Alten- und Pflegeheim. Hiervon ist nicht mehr wirklich viel nach einem Brand zu sehen.

Um 1910 baute man eine dem Heiligen Antonius gewidmete Kapelle. Diese ist heute noch vorhanden, verfällt aber rapide. Vom ehemaligen Interieur ist auch nichts mehr vorhanden. Wie durch ein Wunder sind allerdings die schönen Buntglasfenster noch unversehrt (zumindest als wir im April 2017 dort waren).

Im Jahr 2002 wurde das Kloster als ineffizient beschrieben und die Nonnen mußten das Kloster verlassen um in ein anderes zu ziehen.

Das Grundstück mit Kloster-Gebäude und Kirche konnte erfolgreich verkauft werden, brannte aber nur wenige Monate später. Wegen der daraufhin aufkommenden Meinungsverschiedenheiten zwischen den Besitzern und der Versicherung sind die Gebäude auch heute noch leer und verfallen immer mehr.


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Geschichte eines Freizeitparks http://thomasgerwert.photography/geschichte-eines-freizeitparks/ http://thomasgerwert.photography/geschichte-eines-freizeitparks/#respond Thu, 07 Sep 2017 20:48:42 +0000 http://thomasgerwert.photography/?p=1243 Eine wechselvolle Geschichte verbirgt sich hinter dem Gelände im beschaulichen Münsterland. Wir müssen zurück blicken auf das Jar 1975, da eröffnete ein Vogelpark seine Pforten für die Besucher. 30 Jahre lang war dieser für Groß und Klein ein Anziehungspunkt für Wochenendtouren. Im Jahr 2005 ereilte ihm das Schicksal vieler kleiner Freizeitparks, er meldete Insolvenz an … Geschichte eines Freizeitparks weiterlesen

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Eine wechselvolle Geschichte verbirgt sich hinter dem Gelände im beschaulichen Münsterland.
Wir müssen zurück blicken auf das Jar 1975, da eröffnete ein Vogelpark seine Pforten für die Besucher.
30 Jahre lang war dieser für Groß und Klein ein Anziehungspunkt für Wochenendtouren. Im Jahr 2005 ereilte ihm das Schicksal vieler kleiner Freizeitparks, er meldete Insolvenz an und schloß seine Pforten für die Besucher.

Doch schon bald fand sich ein niederlndischer Investor, der das Gelände 2006 erwarb und ein Jahr später einen Neustart als AbenteurZoo wagte. Allerdings hatte dieser weniger Erfolg und nach drei Jahren musste auch dieser Freizeitpark erneut geschlossen werden.

Mit viel Enthusiasmus, und einem neuen Namen starte ein niederländisches Paar einen erneuten Versuch für einen Zoobetrieb. Allerdings war dieses Engagement von noch kürzerer Dauer. Bereits nach einer Saison mussten die Bterieber im Oktober 2011 einen Insolvenzantrag stellen. Die von der anschließenden Schließung betroffenen Tiere wurden in andere Zoos verlegt.

Fünf Jahre lang schlummerte das Gelände unter hohen Kiefern vor sich hin. Nun dürfen wir auf das Frühjahr 2018 gespannt sein. Dann soll es nämlich mit einer ganz neuen Parkidee einen erneuten Start geben. Dinos im Großformat sollen die Attraktion des großen Geländes werden.

 

 


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Villa Alkohol http://thomasgerwert.photography/villa-alkohol/ http://thomasgerwert.photography/villa-alkohol/#respond Thu, 24 Aug 2017 20:35:03 +0000 http://thomasgerwert.photography/?p=1205 Im Rahmen unserer diesjährigen Sommerfototouren haben wir uns natürlich auch ein wenig sozusagen vor unserer Haustür umgeschaut. Im Juli diesen Jahres entdeckten wir dabei dann dieses schöne Objekt. Gelegen Immitten eines sehr schönen Naturschutzgebietes, umgeben Bäumen, Flüssen und Teichen liegt dieses wirklich imposante Herrenhaus. Unsere erste Erkundung führte uns zunächst querfeldein, durch hohe Gräser und … Villa Alkohol weiterlesen

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Im Rahmen unserer diesjährigen Sommerfototouren haben wir uns natürlich auch ein wenig sozusagen vor unserer Haustür umgeschaut. Im Juli diesen Jahres entdeckten wir dabei dann dieses schöne Objekt. Gelegen Immitten eines sehr schönen Naturschutzgebietes, umgeben Bäumen, Flüssen und Teichen liegt dieses wirklich imposante Herrenhaus. Unsere erste Erkundung führte uns zunächst querfeldein, durch hohe Gräser und Büsche und wir konnten einen Eindruck dieses einstmal sicherlich sehr schönen Grundstücks gewinnen.
Das Gebäude wurde in den 1660er Jahren im Stil französischer Pavillonschlösser errichtet. Natürlich hat es im Laufe der Jahrhunderte häufigere Umbauarbeiten erleben müssen und steht aktuell unter Denkmalschutz. Seit dem Tod der letzten Bewohnerin im Jahre 2007 steht das Gebäude nunmehr leer. Zum Glück ist es aber von starken Zerstörungen, Grafitti u.ä. Dingen verschont geblieben.

Die ebenfalls auf dem Grundstück gelegene Wassermühle wurde, ebenso wie Haupthaus von Bränden nicht verschont. In seiner jetzigen Form besteht es seit 1904. Die Wassermühle stammt aus dem 17. Jahrhundert und tat ihren Dienst bis 1961.

Im Innern sind die Räume fast alle komplett leer geräumt, so dass sich nicht viele interessante Detailfotomöglichkeiten ergeben. Es sieht auch so aus, als würden hier bald Baumaßnahmen gestartet werden.

Steigt man die Stufen zur ersten Etage empor, erwartet einem allerdings ein wirkliches Highlight! Im Obergeschoß empfängt einem eine kleine komplett eingerichtete Hauskapelle. Deren Errichtung hat den Quellen zufolge der Bischof von Roermond im Jahr 1666 bewilligt.

Für mich der absolute Höhepunkt in diesem Objekt waren aber die vielen alten Dokumente, die man dort findet. Ich hoffe nur, dass sich hier bald ein Archivar oder Stadthistoriker findet, der diese in seine Obhut nimmt und vor Schädigungen o.ä. schützt.

In der Urbex-Welt trägt das Objekt den Namen “Villa-Alkohol”.
Woher dieser Name seinen Ursprung hat wird ziemlich schnell klar, wenn man die unteren Räume bzw. die Keller des Anwesens inspiziert. Überall dort gibt es eine Vielzahl an Flaschen von hochprozentigen alkoholischen Getränken, sauber aufgestellt in unterschiedlichsten Regalen.

 

 

 

 


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