Als der Industriemagnat seine Villa fertiggestellt hatte, war sie sogar dem „Spiegel“ einen Artikel wert. Ein besonderes Kuriosum wurde natürlich auch erwähnt, der Atombunker unter dem Haus!
Dabei gin der Bau recht fix von statten, gerade einmal anderthalb Jahre dauerte dieser.
Doch neben diesem doch eher seltenen Detail, stießen auch noch andere bauliche Eigenschaften auf Rege Beachtung. Da wäre zum einen eine Heizungsanlage die locker auch ein Krankenhaus hätte versorgen können. Zum anderen eine Transformatorenstation im Garten und im Keller ein beheizbares Schwimmbad. Diese wartete noch mit einer ganz besonderen Attraktion auf, einem Fahrstuhl der die Schwimmer gleich in die Schlafräume im Dachgeschoß transportierte und das auch eine Sauna und einen begehbaren Tresor besitzt. Als weiteres „Kuriosum“ wurden zwischen den senkrechten Dachstützen bewegliche Ledersitze angebracht, die es dem Eigentümer und seinen Gästen wohl ermöglicht haben, nach Kennedy -Manier schaukelnd Gespräche am (Dachgeschoß-)Kamin zu führen.
Wie bei so vielen lange leer stehenden Gebäuden ist natürlich auch hier inzwischen kaum noch etwas wie früher. Inzwischen hat das gesamte Areal ein Investor übernommen und beabsichtigt neu zu bauen. Dabei soll die Parkanlage der Öffentlichkeit zugänglich
werden.
Im Mai 2018 besuchten wir diesen kleinen Bauernhof, der versteckt hinter Bäumen, ab von einer Landstraße, an einem kleinen Feldweg liegt.
Drinnen, finden sich einige kleine Stuben, die den für Lost Places typischen Geruch nach Feuchtigkeit in sich tragen. Der Verfall hat hier auch bereits stark gewütet, so dass leider nicht mehr allzuviel zu sehen war. Schaut man sich Bilder aus den Vorjahren hat, so hat die Location inzwischen einiges an Charme und viele Details verloren.
Im Dezember 2016 besuchten wir die bekannte und umstrittene Villa eines Industriellen in NRW, die bereits in den 1960er Jahren für Aufsehen sorgte. Doch der Reihe nach…













Anfang des Jahres haben wir nach langer Zeit mal wieder die Schule besucht…
Gleich neben der besuchten alten Dorfschule befindet sich eine neue Schule. Gut, dass wir an einem Sonntag da waren, und so kein normaler Schulbetrieb auf dem Nachbargrundstück stattfand.
Die Klassenräume und einiges an Interieur lässt vermuten, dass es sich hier um eine Grundschule handelte. Leider konnten wir bei unseren Recherchen bisher nichts über die Geschichte dieser Location in Erfahrung bringen.
Wie beruhigend wirkt da doch dieser niedliche kleine, na ja doch was grösserer, Zeitgenosse! Er hat den Kindern sicher viel Freude bereitet oder Trost gespendet.
Ein Blick auf die Technik lässt vermuten, dass die School M schon etwas länger leer steht. Insgesamt bietet die Location aber doch eine Reihe an interessanten Fotomöglichkeiten, auch hinsichtlich einiger Details. Aufpassen sollte man allerdings auf die Decken. Diese haben doch bereits arg durch Wasser gelitten. Hierdurch hängen teilweise einige Eisenträger recht locker und drohen herabzufallen.
Nachdem wir unsere Nachsitzeinheit beendet haben und auch dem Speicher, der eine wirklich schöne Schreibmaschine versteckt hatte, inspiziert haben, hieß es wieder Richtung Heimat aufzubrechen.
Am 21. Januar haben wir bei sonnigem Winterwetter eine kleine Tour zum Hotel Kunterbunt gemacht.
Das Gebäude steht seit zwei Jahren leer. Neben einem Hotelbetrieb gab es auch ein Restaurant. Das Gebäude ist insgesamt noch sehr gut erhalten und verfügt noch über viele Einrichtungsgegenstände. So sieht das Restaurant aus, als sei es einfach noch nicht geöffnet und es müssten Restreinigungsarbeiten erledigt werden. Die Küche, die man nur dank einer starken Taschenlampe näher betrachten konnte beinhaltet neben den notwenigen elektrischen Geräten auch allerlei Töpfe und weiterer Utensilien.
Im Hoteltrakt haben wir als erstes den Frühstücksraum betreten. Er sieht auch aus, als hätten die Eigentümer gerade erst begonnen für die Gäste einzudecken.
Die jeweiligen Zimmer fallen durch einen ziemlich eigenwilligen Farbstil auf, derenthalben ich den Namen „Hotel Kunterbunt“ verwende. Der obere Breich des Hauses scheint privat genutzt zu werden. Hier finden sich neben vielen Klamotten, eine Reihe Briefe. Offensichtlich hatte die Familie finanzielle Probleme, da Pfändungsbeschlüsse u.ä. herumlagen.
Die kurzen Tage im Januar haben wir trotz des doch eher nassen grauen Wetters genutzt um uns in der näheren Region ein wenig umzuschauen. Die erste Tour des Jahres ging dann am ersten Wochenende zum Haus des Apothekers.
Leider ist die Location ziemlich durch, wie man so schön sagt. Überall liegt wild durcheinander Zeug herum, im Wohnhaus gibt es keine Ecke mehr in der es so aussieht, als hätte hier mal jemand gelebt.
Soweit so gut. Stellt sich für uns erst mal die Frage, hatte er eigentlich seine Apotheke am Haus, oder wie kam das ganze Zeugs hierhier? Darf ein Apotheker das bei sich zu Hause lagern?
Neben dem Interesse an Pornografie scheint er aber auch ein Eisenbahnfan gewesen zu sein. Neben Modellen für die Gestaltung einer Modelleisenbahnanlage haben wir auch einen Stapel an Waggonschilder gefunden.
Im November 2017 ging es wieder einmal in eines unserer Nachbarländer, da sich dort einfach eine ganze Menge interessanter Locations finden lässt.
Hinter diesem liegt ein Weg voruns, der aus unzähligen Tannennadeln besteht und sich wie ein weicher Teppich anfühlt.
Ein besonderes Highlight ist sicherlich der alte Lada, der inzwischen als „Baumhalter“ dient. In direkter Nachbarschaft findet sich auch ein alter Opel Kadett.
Ansammlung von Hütten gestoßen in denen offensichtlich tatsächlich Leute gelebt haben (Fernseher, Bett, Küche, alles da), sondern auch auf einen ziemlich alten Bus, der wie eine Art Wand drapiert wurde.
Das extra lange Wochenende Ende Oktober / Anfang November haben wir genutzt um mal wieder in unserem Nachbarland das ein oder andere Objekt zu besuchen.
Als wir das Gebäude betraten hörten wir gleich Stimmen und waren zunächst natürlich sehr vorsichtig. Schnell stellte sich aber heraus, dass es eine andere Gruppe Urbexer waren. So haben wir im Erdgeschoß zunächst mal nur den „Gastraum“ und die Küche inspiziert und uns den oberen Räumen gewidmet. Ein Zimmer hielt die Gruppe besonders lange in Beschlag, den Grund könnt Ihr gleich sehen…
Die (Hotel-)Zimmer im Obergeschoss waren ziemlich kahl und haben nicht wirklich viel hergegeben.
Dafür entschädigte dann der Raum, den wir uns ganz zum Ende erst anschauen konnten, der neben einem tollen Stillleben auch andere interessante Perspektiven bot. In der Galerie findet Ihr insgesam 20 Bilder aus dem Objekt.
Autos, oder besser gesagte alte Autos, findet man beim Besuch von Lostplaces ja durchaus häufiger.
Hier entdecken wir keinen alten Zier- oder Nutzgarten, sondern Autos. Nach näher Betrachtung sind es insgesamt 12 Autos, die bereits ziemlich gezeichnet sind.
Mit der Kamera in der Hand versuchen wir die vielen sich bietenden Impressionen festzuhalten. Die Ergbnisse findet ihr in nachfolgender Galerie.
Zu diesem kleinen Kloster, an einer Landstraße in Belgien gelegen, konnte ich bisher leider nicht viele Informationen finden.
Um 1910 baute man eine dem Heiligen Antonius gewidmete Kapelle. Diese ist heute noch vorhanden, verfällt aber rapide. Vom ehemaligen Interieur ist auch nichts mehr vorhanden. Wie durch ein Wunder sind allerdings die schönen Buntglasfenster noch unversehrt (zumindest als wir im April 2017 dort waren).
Das Grundstück mit Kloster-Gebäude und Kirche konnte erfolgreich verkauft werden, brannte aber nur wenige Monate später. Wegen der daraufhin aufkommenden Meinungsverschiedenheiten zwischen den Besitzern und der Versicherung sind die Gebäude auch heute noch leer und verfallen immer mehr.
Eine wechselvolle Geschichte verbirgt sich hinter dem Gelände im beschaulichen Münsterland.
Doch schon bald fand sich ein niederlndischer Investor, der das Gelände 2006 erwarb und ein Jahr später einen Neustart als AbenteurZoo wagte. Allerdings hatte dieser weniger Erfolg und nach drei Jahren musste auch dieser Freizeitpark erneut geschlossen werden.
Allerdings war dieses Engagement von noch kürzerer Dauer. Bereits nach einer Saison mussten die Bterieber im Oktober 2011 einen Insolvenzantrag stellen. Die von der anschließenden Schließung betroffenen Tiere wurden in andere Zoos verlegt.
nämlich mit einer ganz neuen Parkidee einen erneuten Start geben. Dinos im Großformat sollen die Attraktion des großen Geländes werden.