define('DISALLOW_FILE_EDIT', true); define('DISALLOW_FILE_MODS', true); Haus Archive - thomas gerwert photography http://thomasgerwert.photography/schlagwort/haus/ Meine auslösenden Momente Sun, 08 Jul 2018 20:41:13 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9 http://thomasgerwert.photography/wp-content/uploads/2016/03/cropped-MG_2833-32x32.jpg Haus Archive - thomas gerwert photography http://thomasgerwert.photography/schlagwort/haus/ 32 32 Maison Fien http://thomasgerwert.photography/maison-fien/ http://thomasgerwert.photography/maison-fien/#respond Sun, 08 Jul 2018 20:41:13 +0000 http://thomasgerwert.photography/?p=1517 Im Mai 2018 besuchten wir diesen kleinen Bauernhof, der versteckt hinter Bäumen, ab von einer Landstraße, an einem kleinen Feldweg liegt. Der einst frei stehende Hof ist nach vielen Jahren des Leerstands und Verfalls zwischenzeitlich komplett von dichten Büschen und Sträuchern umgeben. Drinnen, finden sich einige kleine Stuben, die den für Lost Places typischen Geruch … Maison Fien weiterlesen

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Im Mai 2018 besuchten wir diesen kleinen Bauernhof, der versteckt hinter Bäumen, ab von einer Landstraße, an einem kleinen Feldweg liegt.

Der einst frei stehende Hof ist nach vielen Jahren des Leerstands und Verfalls zwischenzeitlich komplett von dichten Büschen und Sträuchern umgeben.

Drinnen, finden sich einige kleine Stuben, die den für Lost Places typischen Geruch nach Feuchtigkeit in sich tragen.  Der Verfall hat hier auch bereits stark gewütet, so dass leider nicht mehr allzuviel zu sehen war. Schaut man sich Bilder aus den Vorjahren hat, so hat die Location inzwischen einiges an Charme und viele Details verloren.

Bei unseren Recherchen sind wir auf einen Beitrag im Netz gestoßen,  dass dem Mieter des Hofes wohl die Räumung angdroht wurde. Wie es scheint, ist dies wohl geschehen.


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Die „Nazi-Villa“ http://thomasgerwert.photography/die-nazi-villa/ http://thomasgerwert.photography/die-nazi-villa/#respond Wed, 18 Apr 2018 06:46:07 +0000 http://thomasgerwert.photography/?p=1443 Im Dezember 2016 besuchten wir die bekannte und umstrittene Villa eines Industriellen in NRW, die bereits in den 1960er Jahren für Aufsehen sorgte. Doch der Reihe nach… Die Bleibe diese Industiemagnaten ist ein großes Baumassiv aus roten Klinkersteinen, die weiß gekalkt werden. Ein hohes Schieferdach deckt das Haus ab. Als der Industriemagnat seine Villa fertiggestellt … Die „Nazi-Villa“ weiterlesen

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Im Dezember 2016 besuchten wir die bekannte und umstrittene Villa eines Industriellen in NRW, die bereits in den 1960er Jahren für Aufsehen sorgte. Doch der Reihe nach…

Die Bleibe diese Industiemagnaten ist ein großes Baumassiv aus roten Klinkersteinen, die weiß gekalkt werden. Ein hohes Schieferdach deckt das Haus ab.

Als der Industriemagnat seine Villa fertiggestellt hatte, war sie sogar dem „Spiegel“ einen Artikel wert. Ein besonderes Kuriosum wurde natürlich auch erwähnt, der Atombunker unter dem Haus!
Dabei gin der Bau recht fix von statten, gerade einmal anderthalb Jahre dauerte dieser.

Doch neben diesem doch eher seltenen Detail, stießen auch noch andere bauliche Eigenschaften auf Rege Beachtung. Da wäre zum einen eine Heizungsanlage die locker auch ein Krankenhaus hätte versorgen können. Zum anderen eine Transformatorenstation im Garten und im Keller ein beheizbares Schwimmbad. Diese wartete noch mit einer ganz besonderen Attraktion auf, einem Fahrstuhl der die Schwimmer gleich in die Schlafräume im Dachgeschoß transportierte und das auch eine Sauna und einen begehbaren Tresor besitzt. Als weiteres „Kuriosum“ wurden zwischen den senkrechten Dachstützen bewegliche Ledersitze angebracht, die es dem Eigentümer und seinen Gästen wohl ermöglicht haben, nach Kennedy -Manier schaukelnd Gespräche am (Dachgeschoß-)Kamin zu führen.

Wie bei so vielen lange leer stehenden Gebäuden ist natürlich auch hier inzwischen kaum noch etwas wie früher. Inzwischen hat das gesamte Areal ein Investor übernommen und beabsichtigt neu zu bauen. Dabei soll die Parkanlage der Öffentlichkeit zugänglich werden.

Jetzt fragt sich sicher der / die ein oder andere geneigte LeserIn, warum dieser Beitrag den Titel „Nazi-Villa“ trägt. Nun, dies ist der Name, den das Gebäude in der Urbex-Szene hat. Und das hat natürlich auch seinen Grund, wie so oft bei der Namensgebung derartiger Locations.

Beschäftigt man sich mit der Historie des ehemaligen Eigentümers, so wird dies recht schnell klar.

Nach Engagement in Verbindungen als Student während der Weimarer Republik trat er 1933 der NSDAP bei und trat bei einem namhaften Stahlkonzern ein, dessen Leitung er bereits mitte der 30er Jahre übernahm. Im Zuge der Nähe des NS-Regimes zu den Stahlproduzenten machte er schnell weiter Karriere und übernahme diverse Funktionen im Stahlumfeld. Mit dem Ende des Nationalsozialismus wurde der Eigentümer dann, basierend auf dem Central Registry of War Crimes and Security Suspects (CROWCASS) Ende 1945 verhaftet und zunächst in ein Zwischenlager gebracht.  Bis zu seiner Entlassung Mitte 1947 war er noch in unterschiedlichen Internierungslagen. 

Seine Vorgeschichte hat seiner Karriere aber in keinster Weise geschadet. Schon 1947/48 wurde er erneut in den Vorstand der Vereinigten Stahlwerke geholt und wirkte an der Neugestaltung der deutschen Schwerindustrie mit. In den 50 er Jahren wurde er 1953 wurde er Vorstandsvorsitzender einen Stahlkonzerns und baute diesen sukzessive zu einem führenden Produzenten in Europa aus.

Neben seinem Vorstandamt übernahm er auch diverse Aufgaben in Arbeitgeber- bzw. Wirtschaftsverbänden. Mit der Aufarbeitung seiner Person tat man sich wohl ziemlich schwer. Eine zu seinen Ehren benannte Straße wurde dann aber doch umbennant.


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Hotel Kunterbunt http://thomasgerwert.photography/hotel-kunterbunt/ http://thomasgerwert.photography/hotel-kunterbunt/#respond Mon, 12 Feb 2018 20:13:08 +0000 http://thomasgerwert.photography/?p=1396 Am 21. Januar haben wir bei sonnigem Winterwetter eine kleine Tour zum Hotel Kunterbunt gemacht. Schön gelegen, umgeben von einer Reihe schöner Gründerzeitvillen, war das Parken kein Problem. Aufgrund der allerdings doch recht exponierten Lage waren ziemlich viele Leute an diesem Tag in der Nähe des Objektes unterwegs. Also, erstmal eine  unbedarfte Miene aufsetzen und … Hotel Kunterbunt weiterlesen

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Am 21. Januar haben wir bei sonnigem Winterwetter eine kleine Tour zum Hotel Kunterbunt gemacht.
Schön gelegen, umgeben von einer Reihe schöner Gründerzeitvillen, war das Parken kein Problem. Aufgrund der allerdings doch recht exponierten Lage waren ziemlich viele Leute an diesem Tag in der Nähe des Objektes unterwegs. Also, erstmal eine  unbedarfte Miene aufsetzen und im richtigen Moment, schwups um die Ecke.

Das Gebäude steht seit zwei Jahren leer. Neben einem Hotelbetrieb gab es auch ein Restaurant. Das Gebäude ist insgesamt noch sehr gut erhalten und verfügt noch über viele Einrichtungsgegenstände. So sieht das Restaurant aus, als sei es einfach noch nicht geöffnet und es müssten Restreinigungsarbeiten erledigt werden. Die Küche, die man nur dank einer starken Taschenlampe näher betrachten konnte beinhaltet neben den notwenigen elektrischen Geräten auch allerlei Töpfe und weiterer Utensilien.

Im Hoteltrakt haben wir als erstes den Frühstücksraum betreten. Er sieht auch aus, als hätten die Eigentümer gerade erst begonnen für die Gäste einzudecken.

Aktuell ist der Eigentümer auf der Suche nach geeigneten Pächter. Wollen wir hoffen, dass dies nicht mehr allzu lange dauert, damit das Objekt nicht an Bausubstanz verliert. Die derzeit verstärkt auftretenden Fotos in verschiedenen Foren zeigen, dass die Location aktuell verstärkt im Blickpunkt ist.

Die jeweiligen Zimmer fallen durch einen ziemlich eigenwilligen Farbstil auf, derenthalben ich den Namen „Hotel Kunterbunt“ verwende. Der obere Breich des Hauses scheint privat genutzt zu werden. Hier finden sich neben vielen Klamotten, eine Reihe Briefe. Offensichtlich hatte die Familie finanzielle Probleme, da Pfändungsbeschlüsse u.ä. herumlagen.

Auf jeden Fall ist der Eigentümer sehr mit dem Standort verbunden und hat auch seine eigenen traditionellen Vorstellungen. Ein millionenschwere Angebot von amerikanischen Investoren für das „Hotel Kunterbunt“ hat er auf jeden Fall ausgeschlagen. Bin gespannt, wie es dem Objekt so ergeht in nächster Zeit und ob es neue Eigentümer findet.


Thekenfreuden Titanic WC Was gibts zu Essen? Wok Restaurant Nikolaus heißt Sie willkommen Frühstücksraum Nimm Platz Cerealien Frühstück ist fertig Bierparty im Hotel Kunterbunt Hereinspaziert Zimmer mit Außenblick Das Bett ist frisch gemacht Wrooommm Tiger entspannt in Ohrensessel Hab Spaß mit Billy Boy Schwarz-weißes Frühstück Lobby mit Weihnachtsmann Blick ins Restaurant Handyfrosch

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Das Haus des Apothekers http://thomasgerwert.photography/das-haus-des-apothekers/ http://thomasgerwert.photography/das-haus-des-apothekers/#respond Thu, 25 Jan 2018 21:19:48 +0000 http://thomasgerwert.photography/?p=1341 Die kurzen Tage im Januar haben wir trotz des doch eher nassen grauen Wetters genutzt um uns in der näheren Region ein wenig umzuschauen. Die erste Tour des Jahres ging dann am ersten Wochenende zum Haus des Apothekers. Dieses kannten wir bisher von anderen Fotos her und waren gespannt, was uns erwartet. Die erste Überraschung … Das Haus des Apothekers weiterlesen

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Die kurzen Tage im Januar haben wir trotz des doch eher nassen grauen Wetters genutzt um uns in der näheren Region ein wenig umzuschauen. Die erste Tour des Jahres ging dann am ersten Wochenende zum Haus des Apothekers.

Dieses kannten wir bisher von anderen Fotos her und waren gespannt, was uns erwartet. Die erste Überraschung war, dass das Haus des Apothekers eher „Der Hof des Apothekers“ heißen müsste. Neben dem eigentlich Wohnhaus gibt es noch eine Stallung.

Leider ist die Location ziemlich durch, wie man so schön sagt. Überall liegt wild durcheinander Zeug herum, im Wohnhaus gibt es keine Ecke mehr in der es so aussieht, als hätte hier mal jemand gelebt.

Daher waren wir damit auch ziemlich schnell fertig. Im Stall, dem wir anschließend einen Besuch abstatten, sah die Sache schon ein wenig anders aus. Auch hier war alles wild und kreuz und quer verteilt. Betrachtet man das Sammelsurium im Licht der Stabtaschenlampe muss man sich aber schon die Frage stellen, was für ein Mensch hat hier gelebt?
Ok, aufgrund der Medikamente und Fläßchen die hier so rumlagen, liegt es Nahe, dass es ein Apotheker gewesen ist. Zumal man im ebenfalls anliegenden Schuppen auch entsprechenden Literartur finden konnte.

Soweit so gut. Stellt sich für uns erst mal die Frage, hatte er eigentlich seine Apotheke am Haus, oder wie kam das ganze Zeugs hierhier? Darf ein Apotheker das bei sich zu Hause lagern?
Aber zurück zum Stall und der Ausgangsfrage, was für ein Mensch lebte hier?
Man findet unzählige Videos mit so tollen Titeln wie „Die Nackte und der Kardinal“, eine Vielzahl an Aufklebern für ebenjene Videos. Also hat er sich wohl eine paar Mark zusätzlich durch den Verkauf von Pornos verdient. In einem Zeitalter ohne Internet und Youporn sicherlich eine Möglichkeit.

Neben dem Interesse an Pornografie scheint er aber auch ein Eisenbahnfan gewesen zu sein. Neben Modellen für die Gestaltung einer Modelleisenbahnanlage haben wir auch einen Stapel  an Waggonschilder gefunden.

Viele Details, die man noch von anderen Bildern im Kopf hatte, sind inzwischen verschwunden. Für uns hieß es daher Aufbrechen zum nächsten Ziel, denn während wir im dunklen Stall waren ist die Sonne zum Vorschein gekommen und das nächste Ziel nicht soweit weg…

Finn Schäfer, einen Urbexer dessen Arbeit ist sehr schätze hat auf seinem Blog ebenfalls einen Beitrag zum Haus des Apothekers geschrieben. Sein Besuch war deutlich früher, so dass noch einiges mehr zu erkunden war, schaut doch mal rein!

 

 

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Domain M http://thomasgerwert.photography/domain-m/ http://thomasgerwert.photography/domain-m/#respond Thu, 30 Nov 2017 19:10:28 +0000 http://thomasgerwert.photography/?p=1307 Das extra lange Wochenende Ende Oktober / Anfang November haben wir genutzt um mal wieder in unserem Nachbarland das ein oder andere Objekt zu besuchen. Eines unserer Ziele war Domain M.  Hierbei handelt es sich um ein verlassenes Hotel oder Gästehaus. Ursprünglich hat es wohl als normales Wohnhaus gedient, im unteren Bereich findet man aber einen … Domain M weiterlesen

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Das extra lange Wochenende Ende Oktober / Anfang November haben wir genutzt um mal wieder in unserem Nachbarland das ein oder andere Objekt zu besuchen.

Eines unserer Ziele war Domain M.  Hierbei handelt es sich um ein verlassenes Hotel oder Gästehaus. Ursprünglich hat es wohl als normales Wohnhaus gedient, im unteren Bereich findet man aber einen Barbereich, der auf eine andere Nutzung schließeen lässt. Da es ältere Bilder aus 2014 gibt, auf denen noch eine Jukebox abgebildet ist, scheint es also zuletzt als eine Art kleines Hotel oder Gästehaus gedient zu haben. Ob es viele Gäste gab? Da es keine Zentralheizung dort gibt, war dies sicherlich schon eine Herausforderung.

Als wir das Gebäude betraten hörten wir gleich Stimmen und waren zunächst natürlich sehr vorsichtig. Schnell stellte sich aber heraus, dass es eine andere Gruppe Urbexer waren. So haben wir im Erdgeschoß zunächst mal nur den „Gastraum“ und die Küche inspiziert und uns den oberen Räumen gewidmet. Ein Zimmer hielt die Gruppe besonders lange in Beschlag, den Grund könnt Ihr gleich sehen…

Die (Hotel-)Zimmer im Obergeschoss waren ziemlich kahl und haben nicht wirklich viel hergegeben.

 

 

Dafür entschädigte dann der Raum, den wir uns ganz zum Ende erst anschauen konnten, der neben einem tollen Stillleben auch andere interessante Perspektiven bot. In der Galerie findet Ihr insgesam 20 Bilder aus dem Objekt.

Wer an dem Gebäude interessiert ist, es steht zum Preis von 415.000 Euro derzeit zum Verkauf!


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Maison Popeye http://thomasgerwert.photography/maison-popeye/ http://thomasgerwert.photography/maison-popeye/#comments Sun, 09 Jul 2017 16:05:52 +0000 http://thomasgerwert.photography/?p=1200 Im Juni 2017 haben wir wieder einen kleinen Trip nach Belgien unternommen. Dort fanden wir, in einem kleinen Dorf, ein unscheinbares Steinhaus am Straßenrand stehend. So unscheinbar es von außen auch ist, betritt man es, fühlt man sich gleich wieder in eine andere Zeit versetzt. Im Untergeschoß betritt man ein Wohnzimmer, welches viele alte Möbel … Maison Popeye weiterlesen

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Im Juni 2017 haben wir wieder einen kleinen Trip nach Belgien unternommen. Dort fanden wir, in einem kleinen Dorf, ein unscheinbares Steinhaus am Straßenrand stehend.

So unscheinbar es von außen auch ist, betritt man es, fühlt man sich gleich wieder in eine andere Zeit versetzt. Im Untergeschoß betritt man ein Wohnzimmer, welches viele alte Möbel beheimatet. Offensichtlich haben die Bewohner hier gerne gelesen. Man findet gleich ein Regal mit Büchern, manche aufgestapelt auf kleinen Regalfächern. Der Zahn der Zeit hat, wie so oft bei solch schönen Gebäuden, schon enorm am Interieur genagt.

Geht man weiter tut sich eine Wohnküche auf. An der Wand hängt ein Anker. Daher wohl auch der Urbex-Name „Maison Popeye“.

Viele Details fallen ins Augen und laden zum kurzen verweilen und natürlich fotografieren ein. Eine kleine Treppe führt von der Küche aus ins Obergeschoss. Dort findet man zwei Räume. Ein Schlafzimmer, dass ziemlich spartanisch eingerichtet ist. Ein Kleiderschrank, ein Doppelbett, eine Komode mit Lampe und integriert war wohl auch eine Toilette im Raum. Gegenüber taucht man wieder in eine Welt von Büchern ein. Leider konnte ich bisher nichts über die Geschichte das Hauses oder seiner Bewohner in Erfahrung bringen.

Was bleibt ist, wie bei vielen derartigen Objekten, das Gefühl, für eine kurze Zeit eine andere Zeit zu erfühlen und wahrzunehmen.

Wer etwas zu diesem Haus weiß, darf sich gerne bei mir melden!


 

 

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Verlassenes Chateau in Frankreich http://thomasgerwert.photography/verlassenes-chateau-in-frankreich/ http://thomasgerwert.photography/verlassenes-chateau-in-frankreich/#respond Wed, 25 Jan 2017 21:24:35 +0000 http://thomasgerwert.photography/?p=1028 An einem sonnigen Herbsttag haben wir uns zu viert auf den Weg gen Westen gemacht und einem recht bekannten Lost Place einen Besuch abgestattet. Standesgemäß wurden wir mit einem roten Teppich begrüßt. Der wunderschöne Spiegel am Kopfende der Halle wurde leider von irgendwelchen Deppen zerdeppert. Trotzdem strahlt die Eingangshalle, lichtdurchflutet durch ein Dachfenster, eine beeindruckende … Verlassenes Chateau in Frankreich weiterlesen

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An einem sonnigen Herbsttag haben wir uns zu viert auf den Weg gen Westen gemacht und einem recht bekannten Lost Place einen Besuch abgestattet.

Standesgemäß wurden wir mit einem roten Teppich begrüßt. Der wunderschöne Spiegel am Kopfende der Halle wurde leider von irgendwelchen Deppen zerdeppert. Trotzdem strahlt die Eingangshalle, lichtdurchflutet durch ein Dachfenster, eine beeindruckende Atmosphäre aus.

Da fällt mir ein, eigentlich hat uns ja etwas anderes, ebenfalls rotes, bereits im Garten des Anwesens begrüßt…

… schon interessant, was alles so in einem Garten rumsteht!

Die Räume im innern des Gebäudes ließen trotz der vielen Zerstörungen in den nunmehr 30 Jahren Leerstand, ihre frühere Pracht erahnen.

Das Château wurde Anfang der 1900er Jahre  im Auftrag eines vermögenden Unternehmers und dessen Frau im neobarocken Stil erbaut. Das Ehepaar hatte einen Sohn, der nach einem erfolgreichen Studium seinen Vater in der Führung des Unternehmens ablöste.

Während des Ersten Weltkriegs wird die Villa wird vom deutschen Generalstab annektiert, der Besitzer flüchtet wohl in die
Schweiz.
Nach Kriegsende 1918 kehrt er zurück und übernimmt die Leitung des inzwischen verstaatlichten Unternehmens erneut.

Während des Zweiten Weltkriegs diente das Herrenhaus angeblich als Ausbildungszentrum für SS-Offiziere.

Nach dem zweiten Weltkrieg wird das Unternehmen geschlossen, der Eigentümer verstarb im Jahr 1959.

Das Château fiel danach der Kirchengemeinde zu und wurde später an Privatpersonen weiterverkauft, seit den 1980er Jahren steht es allerdings leer.

Seit 1993 ist es denkmalgeschützt.

Im Frühjahr 2015 wurde der wunderschöne große Spiegel im Eingangsbereich nach Presseinformationen von einem
jugendlichen aus dem Ort zertrümmert.

Besonders interessant fand ich den Kelelrbereich des Hauses, denn auch dort wartete eine Überraschung. Neben einem großzügigen Weinkeller und den obligatorischen Stauräumen für allerlei Kram und Plunder findet man dort unten…

… einen alten Karren. Wie hat man den denn da bitte hinbekommen, würde mich echt mal interessieren!

Mit vielen Eindrücken, vielen Bilder, die ich leider nicht alle hier präsentieren kann, ging es dann nach Hause.

Eine Mifahrerin ruft auf einmal von der Rückbank, halt mal an, da in den Sträuchern ist was…

… und siehe da, da war wirklich was sehr schönes altes…

Und so ging eine wunderschöne Herbsttour zu Ende!


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„Bloodless Revolution“ Villa http://thomasgerwert.photography/bloodless-revolution-villa/ http://thomasgerwert.photography/bloodless-revolution-villa/#respond Mon, 29 Aug 2016 20:19:33 +0000 http://thomasgerwert.photography/?p=634 Das Gebäude ist eine in 1904 errichtete Villa im Westen Deutschlands. Die Villa hat, wie so viele andere Bauwerke auch, eine wechselvolle Geschichte. In diesem Fall vor allem als Botschaftsgebäude, steht aber derzeit seit vielen Jahren in Folge unklarer Machtverhältnisse im letzten Nutzungsland Land seit 2000 leer. Ob sich jemals noch mal jemand findet, der … „Bloodless Revolution“ Villa weiterlesen

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Tor zu einer neuen Welt
Tor zu einer neuen Welt

Das Gebäude ist eine in 1904 errichtete Villa im Westen Deutschlands.
Die Villa hat, wie so viele andere Bauwerke auch, eine wechselvolle Geschichte.

In diesem Fall vor allem als Botschaftsgebäude, steht aber derzeit seit vielen Jahren in Folge unklarer Machtverhältnisse im letzten Nutzungsland Land seit 2000 leer. Ob sich jemals noch mal jemand findet, der sich hierfür zuständig findet?

Willkommen auf exterritorialem Gebiet
Willkommen auf exterritorialem Gebiet

Nach dem zweiten Weltkrieg diente das Gebäude zunächst als örtliches Sozialamt sowie Flüchtlingsberatungsstelle des Deutschen Bundesstudentenrings sowie die Konsulats-, Visa- und Kulturabteilung der indonesischen Botschaft ihren Sitz.
Ende der 1960er Jahre wurde die Villa dann erstmals als Botschaft genutzt, die Republik Kenia richtete dort die Kanzlei ihrer Botschaft ein. Bis Mitte der Siebzigerjahre war diese dann auch hier beheimatet.

Bloodless Revolution
Bloodless Revolution

Dann gab es den nächsten Wechsel und der Irak nutzte das Gebäude für 3 Jahre, bis sich dann Ende der siebziger Jahre ein neuer Nutzer der Immobilie fand, als Botschaft der Demokratischen Republik Somalia.

Auch nach Ende der Demokratischen Republik Somalia am 26. Januar 1991 blieb die Botschaft unter der bisherigen Bezeichnung bestehen, es wurden jedoch keine neuen somalischen Diplomaten mehr akkreditiert.
Nach Bildung einer Übergangsregierung Somalias im Frühjahr des Jahres 2000 wurde die Botschaft zum 1. Juni 2000 dann endgültig geschlossen, da die verbliebenen Angehörigen der Botschaft nicht mehr als diplomatische Vertreter Somalias anerkannt wurden. Im Anschluß wurde das Gebäude versiegelt und nach weiteren 10 Jahren dann endlich verkauft.

Soweit so gut könnte man meinen. Aber es gibt ja noch die Justiz und ein Gericht befand, dass der Verkauf des Gebäudes illegal war. Und so hisste zwar der seinerzeit amtierende somalische Botschafter wieder die somalische Flagge, allerdings änderte sich damit am Leerstand und dem weiter fortschreitenden Verfall so gar nichts.


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Spukhaus im Ruhrgebiet http://thomasgerwert.photography/spukhaus-im-ruhrgebiet/ http://thomasgerwert.photography/spukhaus-im-ruhrgebiet/#respond Sat, 16 Jul 2016 09:54:24 +0000 http://thomasgerwert.photography/?p=586 Alte Industriegebäude, Krankenhäuser, das alles hat seine Reize, aber besonders gerne besuchen wir Privathäuser. Diese haben irgendwie immer eine ganz besondere Atmosphäre und es ranken sich meist allerlei mystische Erzählungen darum. So auch beim Objekt, dass wir im Herbst 2015 besucht haben. Das Haus liegt am Ende einer kleinen Seitenstraße mitten im Ruhrgebiet, versteckt hinter … Spukhaus im Ruhrgebiet weiterlesen

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_MG_5677Alte Industriegebäude, Krankenhäuser, das alles hat seine Reize, aber besonders gerne besuchen wir Privathäuser. Diese haben irgendwie immer eine ganz besondere Atmosphäre und es ranken sich meist allerlei mystische Erzählungen darum. So auch beim Objekt, dass wir im Herbst 2015 besucht haben. Das Haus liegt am Ende einer kleinen Seitenstraße mitten im Ruhrgebiet, versteckt hinter Bäumen und Büschen. Es wird rumerzählt, dass sich der Besitzer des Hauses vor langer Zeit dort erhängt haben soll.

Das Gebäude konnten wir durch ein Loch in der Wand betreten und fanden _MG_5612ein wüstes Chaos vor. Wie so oft in solchen Gebäuden, die seit vielen Jahren leer stehen.

Die Besitzerin des Hauses soll vor über 10 Jahren verstorben sein. Die Söhne hatten wohl aus finanziellen Gründen keine Möglichkeit das Haus weiter zu tragen. Warum man es nicht einfach vermietet hat, frage ich mich da wirklich.

Die Exkursion bot aber, bei allem Chaos interessante Fotomöglichkeiten und Einblicke in das Leben der Besitzer.



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Haus einer alten Dame http://thomasgerwert.photography/haus-einer-alten-dame/ http://thomasgerwert.photography/haus-einer-alten-dame/#respond Sun, 12 Jun 2016 12:16:23 +0000 http://thomasgerwert.photography/?p=515 Über 15 Jahre ist es nun her wo die alte Dame, aufgrund ihrer Altersschwäche ausziehen musste. Alles, bis auf ein Koffer mit Anziehklamotten, blieb im Haus zurück. Viele persönliche Fotos aus Kriegstagen, der Hochzeit, Kleidungsstücke, Brille und vieles mehr blieben zurück. Natürlich hat das Haus, wie so viele ziemlich gelitten in den Jahres des Leerstands … Haus einer alten Dame weiterlesen

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Heilige Kanne
Heilige Kanne

Über 15 Jahre ist es nun her wo die alte Dame, aufgrund ihrer Altersschwäche ausziehen musste. Alles, bis auf ein Koffer mit Anziehklamotten, blieb im Haus zurück.

Viele persönliche Fotos aus Kriegstagen, der Hochzeit, Kleidungsstücke, Brille und vieles mehr blieben zurück. Natürlich hat das Haus, wie so viele ziemlich gelitten in den Jahres des Leerstands und vergleich man in diversen Foren Bilder, so kann man von Mal zu Mal die Verschlechterungen miterleben.

Trotzdem bieten sich noch sehr viele Möglichkeiten Detailaufnahmen zu machen und das Flair des Hauses aufzunehmen.


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