define('DISALLOW_FILE_EDIT', true); define('DISALLOW_FILE_MODS', true); Industrie Archive - thomas gerwert photography http://thomasgerwert.photography/schlagwort/industrie/ Meine auslösenden Momente Mon, 05 Feb 2018 20:58:40 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9 http://thomasgerwert.photography/wp-content/uploads/2016/03/cropped-MG_2833-32x32.jpg Industrie Archive - thomas gerwert photography http://thomasgerwert.photography/schlagwort/industrie/ 32 32 Die ehemalige Zeche in Belgien http://thomasgerwert.photography/die-ehemalige-zeche-in-belgien/ http://thomasgerwert.photography/die-ehemalige-zeche-in-belgien/#respond Sat, 24 Jun 2017 10:52:41 +0000 http://thomasgerwert.photography/?p=1150 Verborgen hinter Mauern und umschlossen von einem Waldgebiet findet sich in einer kleinen belgischen Stadt ein ehemaliges Zechengelände. Kaum vorstellbar, dass dieses Gelände bis 1969 eine Kohlemine beherbert hat. Wirklich erkennen kann man das von außen nicht mehr. Überbleibsel aus dieser Zeit findet man aber im innern des Gebäude, einem eher unscheinbaren rechteckigen Backsteinbau. Im … Die ehemalige Zeche in Belgien weiterlesen

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Verborgen hinter Mauern und umschlossen von einem Waldgebiet findet sich in einer kleinen belgischen Stadt ein ehemaliges Zechengelände.

Kaum vorstellbar, dass dieses Gelände bis 1969 eine Kohlemine beherbert hat. Wirklich erkennen kann man das von außen nicht mehr.
Überbleibsel aus dieser Zeit findet man aber im innern des Gebäude, einem eher unscheinbaren rechteckigen Backsteinbau. Im Keller ist noch eine Art Ladestationen für die Ausrüstung der Minenarbeiter vorhanden.

Schaut man sich im Innern um, findet man eine Reihe Überraschungen.

Im Keller massig Ersatzteile bzw. Einzelteile für Autos, insbesondere der Marke FORD.

Daher gehe ich davon aus, dass es hier wohl eine größere Fordwerkstatt o.ä. in der Vergangenheit gab.

Schaut man sich weiter um, so findet man unzählige Automobile Schätze. Leider haben auch Vandalen diesen Ort schon für sich entdeckt und zahlreiche Fahrzeuge sind beschädigt.

Offensichtlich waren wohl auch enige Wikinger hier, oder wie soll man sich erklären, dass dieses Schiff hier Eingang gefunden hat? 🙂

Derzeit laufen wohl Planungen, das gesamte ehemalige Zechengelände umfangreich zu sanieren. Allerdings stehen dem wohl die erheblichen Bodenbelastungen aus der Vergangenheit entgegen. Aktuell niemand bereit, die anstehenden Kosten für eine Dekontaminierung zu tragen.

 

 


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Brauerei Berlin http://thomasgerwert.photography/brauerei-berlin/ http://thomasgerwert.photography/brauerei-berlin/#respond Sat, 03 Dec 2016 11:56:08 +0000 http://thomasgerwert.photography/?p=902 Hier nun ein Album vom Besuch einer Brauerei in Berlin im Oktober 2015. Der Industriekomplex wurde 1882 als Braubetrieb gegründet und bereits 1898 durch die Schultheiss-Brauerei AG aufgekauft, die den Standort als fortführte und erweiterte. Die Aufgabe des Standortes im Schultheiß-Verbund war die Versorgung des Berliner Umlandes. Nach dem zweiten Weltkrieg begann eine Phase mehrmaliger Umbenennungen die … Brauerei Berlin weiterlesen

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_mg_4205Hier nun ein Album vom Besuch einer Brauerei in Berlin im Oktober 2015.

Der Industriekomplex wurde 1882 als Braubetrieb gegründet und bereits 1898 durch die Schultheiss-Brauerei AG aufgekauft, die den Standort als fortführte und erweiterte. Die Aufgabe des Standortes im Schultheiß-Verbund war die Versorgung des Berliner Umlandes. Nach dem zweiten Weltkrieg begann eine Phase mehrmaliger Umbenennungen die 1959 mit dem Aufgang des Brauereibetriebs in die VEB Berliner Brauereien endete. Die Produktionsstätte Niederschöneweide bekam neu den Namen Bärenquell-Brauerei.

Nach dem Ende der DDR übernahm 1990 die Treuhandanstalt den Volkseigenen Betrieb und privatisierte diesen. Wie vielen ehemaligen Treuhandbetrieben war leider auch diesem kein langes Dasein mehr beschieden.

_mg_41271991 erwarb die hessische Henninger Bräu AG die Marke und führte die Produktion  zunächst weiter fort. 1993 stellte noch die Henninger Bräu AG einen Bauantrag, für den einige historische Gebäude hätten weichen müssen, der vom Bezirksamt Treptow mit dem Verweis auf den Denkmalschutz abgelehnt wurde.

Es kam, wie so oft, zum 1. April 1994 wurde die Bierproduktion ganz eingestellt. Lediglich der Vertrieb von Henninger blieb einige Jahre weiter am Standort. Die weitere Bierproduktion von Bärenquell erfolgte zunächst in Kassel, ersetzt wurde dabei im Untertitel Berliner Pilsener Spezial das Wort „Berliner“ durch „Original“.

_mg_4304Nachdem Henninger zunehmend in finanzielle Probleme geriet, letztlich auch selber von seinem hessischen Konkurrenten Binding übernommen wurde, verkaufte man die Rechte an Bärenquell an die Brauhaus Preussen Pils GmbH in Pritzwalk. Diese produzierte es dort als weitere Marke neben der Hausmarke Preussen Pils. Das war aber noch nicht das Ende der Reise für die Traditionsmarke. Die Oettinger Brauerei kaufte im Jahr 2006 die Preussen Pils GmbH und stellte Ende 2008 die Produktion in Pritzwalk ein, so dass seit 2009 kein Bier der Marke Bärenquell mehr produziert wird.

Ein trauriger Anblick

Seit fast 20 Jahren verrotten die denkmalgeschützten Backsteinbauten wie Fassholz- und Bierlager, Kühlturm, Pferdestall und Kesselhaus dieses imposanten Komplexes.

_mg_4264In den Hallen liegen Trümmerteile und Deckenbalken hängen herunter. Starkstromkabel sind überall aufgeschnitten und die Kupferadern von Metalldieben entfernt. Geocacher, Industriegolfer, Grafitti-Künstler und -Pfuscher tummeln sich, wo längst Investoren bauen sollten.

Konkrete Zukunftspläne: Fehlansage

Bis vor kurzem sollte ein Baumarkt auf dem Gelände einziehen, doch wurde das Unternehmen von der Max Bahr-Pleite betroffen und die Investionspläne haben sich zerschlagen. Bevor potentielle Interessenten zukünftig in das Gelände investieren können, müssen erst noch denkmalrechtliche Fragen geklärt werden.

ein weiterer Tiefpunkt

Die Berliner Zeitung[1] berichtet unter dem Titel „Neues Elendsquartier in Berlin“ darüber, dass in dem einstigen Fabrikgebäude Bewohner aus Bulgarien und o_mg_4198ffenbar auch aus Rumänien und Polen Unterschlupf gesucht haben. Nachbarn hatten die Polizei gerufen und gesagt, dass über ihren Zaun Fäkalien geworfen worden seien. Im Februar dieses Jahres wurde die Polizei wieder gerufen, weil eine „leblose Person“ gemeldet wurde. Es stellte sich heraus, dass einer der Bewohner seine Frau bewusstlos geprügelt hatte.

Das Bezirksamt Treptow-Köpenick schätzt, dass in den Ruinen etwa 20 Personen Unterschlupf gefunden haben.
Tatsächlich sind die Bedingungen, unter denen die Bewohner dort hausen, _mg_4400katastrophal: Überall liegt Sperrmüll, die Fenster sind herausgebrochen. Einige Räume sind ausgebrannt. Deckenbalken und Treppen hängen durch und drohen einzustürzen. In dem ehemaligen Verwaltungstrakt der Brauerei haben sich die illegalen Bewohner einige Zimmer, darunter eine Herrentoilette, zum Wohnen hergerichtet. Funktionierende sanitäre Anlagen gibt es nicht.

[1]– Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/1543906 ©2016


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Alter Steinbruch in der Pfalz http://thomasgerwert.photography/alter-steinbruch-in-der-pfalz/ http://thomasgerwert.photography/alter-steinbruch-in-der-pfalz/#comments Thu, 17 Nov 2016 19:22:43 +0000 http://thomasgerwert.photography/?p=869 Bei wirklich schönem und sonnigen Herbstwetter verbrachten wir das letzte Oktoberwochenende in der Pfalz. Neben dem alten Militärgelände, das ich hier ja bereits in einem Beitrag vorgestellt habe, besuchten wir am Nachmittag das Gelände eines alten Steinbruchs. Versteckt hinter einer bunten Blätterpracht konnte man zunächst nur erahnen, wie groß das Gelände ist. Bevor es aber … Alter Steinbruch in der Pfalz weiterlesen

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Steinbruch im Herbst
Steinbruch im Herbst

Bei wirklich schönem und sonnigen Herbstwetter verbrachten wir das letzte Oktoberwochenende in der Pfalz.

Neben dem alten Militärgelände, das ich hier ja bereits in einem Beitrag vorgestellt habe, besuchten wir am Nachmittag das Gelände eines alten Steinbruchs. Versteckt hinter einer bunten Blätterpracht konnte man zunächst nur erahnen, wie groß das Gelände ist.

kleines Haus
kleines Haus

Bevor es aber dort hin ging, erweckte ein kleiner Stichweg unsere Aufmerksmkeit, entgegengesetzt vom Gelände. Wir folgtem diesem, einen kleinen Hügel hinauf und geduckt hinter Bäumen erschien ein kleine Haus. Es erinnerte fast an ein Hexenhäuschen. Vorsichtig pirschten wir uns heran und konnten schon bald einen Blick ins innere des Hauses werfen. Ob hier wohl der Besitzer des Steinbruchs gelebt hat? Oder bestimmt eher der Vorarbeiter, vielleicht gemeinsam mit seiner Familie? Im Innern sah es, wie so oft an solchen Plätzen, recht wild aus. Aber ein paar Detailaufnahmen konnte man schon machen.
Nach einer Erkundung der Räume ging es dann zurück und wir stattetem dem Steinbruchgelände einen ausgiebigen Besuch ab.

Hier erwartete uns im Sonnenlicht nicht nur die gesamte Farbenpracht Steinbruchdes Herbstes sondern auch imposante Industriebauten.

Ein Weg führte leicht bergauf. Auch diesem sind wir natürlich gefolgt und konnten schon bald einen Blick von oben auf das Gelände werfen.

Steinbruch von oben
Steinbruch von oben

Schon interessant wie sich durch den vielen Rost die Gerätschaften und Gebäude so gut in die Landschaft einpassten.

Beeindruckend waren aber auch die Felsformationen die sich in den Jahren gebildet hatten und irgendwie an stille Wächter für dieses Idyll wirkten (oder auch an Steinbeisser). Die Sonne sank immer weiter, die Schatten wurden länger und somit neigte sich auch unser Tag dem Ende zu. Auf jeden Fall war _mg_8674-bearbeitetdiese Location in der Kombination mit dem Wetter einfach sehr sehr schön und ein toller Ausklang des ersten Tags unserer Wochenend.Pflaztour.

 

 


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Alter historischer Bahnhof http://thomasgerwert.photography/alter-historischer-bahnhof/ http://thomasgerwert.photography/alter-historischer-bahnhof/#respond Sun, 30 Oct 2016 22:41:28 +0000 http://thomasgerwert.photography/?p=822 Im Oktober haben wir mal wieder bei den „Nachbarn“ vorbeigeschaut und einen alten Bahnhof besucht. Dieser ehemalige ländlich gelegene Bahnhof steht in einem kleinen beschaulichen Ort in Belgien. Das Bahnhofsgelände besteht aus mehreren Gebäuden. Neben dem Hauptgebäude findet man ein Lagerhaus bzw. eine Verladestation. Etwas entfernt steht noch ein Stellwerkshäuschen. Alle Gebäude des im Jahre 1885 erbauten … Alter historischer Bahnhof weiterlesen

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alter-bahnhofIm Oktober haben wir mal wieder bei den „Nachbarn“ vorbeigeschaut und einen alten Bahnhof besucht.

Dieser ehemalige ländlich gelegene Bahnhof steht in einem kleinen beschaulichen Ort in Belgien. Das Bahnhofsgelände besteht aus mehreren Gebäuden. Neben dem Hauptgebäude findet man ein Lagerhaus bzw. eine Verladestation. Etwas entfernt steht noch ein Stellwerkshäuschen. Alle Gebäude des im Jahre 1885 erbauten Bahnhofs sind größtenteils im Originalzustand erhalten.

Das alte Bahnhofsgebäude ist heute in privater Vereinsnutzung.
Auf der Seite des ehemaligen Bahnsteiges erkennt man die großen Fenster der ehemaligen Schalterhalle, und deren Eingangstüren.  Links und rechts sind zwei flachere Gebäudeteile, zum Teil mit großen hölzernen Schiebetoren sowie einer Rampe. Vor der Schalterhalle ist der Bahnsteig entfernt worden. Lediglich alte Versorgungsmasten geben eine Vorstellung davon ab, wie es hier einmal ausgesehen hat. Früher gab es auch eine Drehscheibe, diese wurde aber im Jahr 2004 abgebaut.

Überall finden sich überwucherte Schienenstränge. Geht man diese alter-zugwagon-1entlang, gelangt man zum alten Stellwerkhäuschen.  Das abseits stehende Gebäude ist im kompletten Originalzustand erhalten.
In seinem Inneren,über eine Außentreppe zu erreichen, sieht man die historische Stellwerkanlage mit überdimensionierten Hebeln. Mit diesen konnte man die Schienenführung auf dem Gelände verändern. Im Fenster hängt derzeit ein Schild mit einer Kontaktadresse für eine Führung, so dass man hier auch sicherlich Innenaufnahmen machen kann.

Interessant ist, dass man einige alte Wagons derzeit noch auf den Schienen findet.

Neuere Geschichte

2009 beschloss die örtliche Gemeinde, die alten Stellwerke des Bahnhofes zu erwerben, um sie so vor dem drohenden Verfall zu schützen. Zu dem Erwerb kam zunächst nicht.

alter-zug-5Neben der touristischen Nutzung des Geländes stehen die zwei o.g. alten Stellwerke besonders im Fokus.
Die Mechanik dieser Anlagen ist selten und anspruchsvoll. Vor allem das Stellwerk der Firma Saxby ist für Kenner interessant.

Es ist das einzige noch bestehende Stellwerk dieser Art in Europa.

In 2014 wurden Stellwerke und Bahnhof unter Denkmalschutz gestellt. Die Anlage ist nach Einschätzung mehrerer Fachhistoriker ein weltweit einmaliges Denkmal der Eisenbahntechnik. Der besondere Wert ergibt sich aus der gut erhaltenen Gesamtanlage aus Stellwerk, Stelldrähten, Signalen, Drehscheibe und Lokomotiv-Wasserkran.

Inzwischen (2016) hat die Gemeinde das Areal gekauft und eiradne (rad)touristische Aufwertung geplant. Viel passiert ist aber bisher noch
nicht.

 

 


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Alte Werft in NRW http://thomasgerwert.photography/alte-werft-in-nrw/ http://thomasgerwert.photography/alte-werft-in-nrw/#respond Sun, 23 Oct 2016 20:09:08 +0000 http://thomasgerwert.photography/?p=812 Gegründet wurde der Werftbetrieb im Jahre 1918. Aufgebaut wurde das Geschäft durch ein Patent, welches die Gesellschaft hielt für ein spezielles Ruder welches eine einfache und robuste Konstruktion mit guten Steuereigenschaften kennzeichnete. Zuletzt wurde der Standort als Reparatur- und Umbauwerft zur Fertigung von Ruderanlagen und Düsen sowie als Lieferant von Sektionen und Rümpfen genutzt und … Alte Werft in NRW weiterlesen

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_mg_8439Gegründet wurde der Werftbetrieb im Jahre 1918. Aufgebaut wurde das Geschäft durch ein Patent, welches die Gesellschaft hielt für ein spezielles Ruder welches eine einfache und robuste Konstruktion mit guten Steuereigenschaften kennzeichnete.

Zuletzt wurde der Standort als Reparatur- und Umbauwerft zur Fertigung von Ruderanlagen und Düsen sowie als Lieferant von Sektionen und Rümpfen genutzt und hat umfangreiche Restaurierungen vorgenommen. Im Februar 2004 wurde die Werft auf Grund der schlechten Auftragslage geschlossen undein Insolvenzverfahren eröffnet.

Das verlassene Gelände mit den großen Hallen wurde zunächst von jungen Leuten als Abenteuerspielort, von Fotografen als reizvolle Location und zu künstlerischen Zwecken genutzt. Nach Entsorgungsarbeiten an den Gebäuden sind inzwischen zwei davon abgerissen. Aktuell gibt es wohl Planungsüberlegungen für eine großräumige Neugestaltung des Gebietes der alten Werft. Zu diesem Zweck wurden auch bereits die Aufnahme in spezielle Stadtförderprogramme beantragt.

Derzeit sind die Wände der Hallen sind über und über mit Graffiti besprüht, teilweise fehlen Außenmauern und Fenster, durch sie bahnen_mg_8431 sich die Pflanzen ihren Weg ins Innere und erinnern an Schlagen, die über den Boden schlängeln.. Mitten auf der Fläche liegen rostige Metallteile und alte Bahnschienen.

Inzwischen finden in der Werft wieder Umbauten statt, wie wir auch selber bei unserem Besuch im Oktober 2016 feststellen konnten. Wir trafen zwei Arbeiter, die gerade an einem Schiff arbeiteten. Zwei weitere Schiffe standen auf dem Gelände. Nach unseren Recherchen nutzt wohl ein anderes. im Hafen ansässiges Unternehmen, die Werft, wenn ihre Hauptwerftanlage besetzt ist.


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VEB Drucktechnik http://thomasgerwert.photography/veb-drucktechnik/ http://thomasgerwert.photography/veb-drucktechnik/#respond Fri, 07 Oct 2016 21:27:43 +0000 http://thomasgerwert.photography/?p=777 Ein Industriegebäude mit langer Geschichte besuchten wir im Herbst 2015. In der 1867 gegründeten Fabrik wurden vor allem Buchdruckmaschinen, Lithographie-Pressen und Dampfmaschinen produziert. Es gehörte einst zu den größten Maschinenbauunternehmen in Leipzig und erlangte eine regionale Bedeutung durch die Produktion von Dampfmaschinen. Nach mehrfachen Umfirmierungen gehörte das Werk zuletzt zum VEB Druckereimaschinenwerk Leipzig und wurde … VEB Drucktechnik weiterlesen

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_mg_5381Ein Industriegebäude mit langer Geschichte besuchten wir im Herbst 2015. In der 1867 gegründeten Fabrik wurden vor allem Buchdruckmaschinen, Lithographie-Pressen und Dampfmaschinen produziert. Es gehörte einst zu den größten Maschinenbauunternehmen in Leipzig und erlangte eine regionale Bedeutung durch die Produktion von Dampfmaschinen.

Nach mehrfachen Umfirmierungen gehörte das Werk zuletzt zum VEB Druckereimaschinenwerk Leipzig und wurde 1990 stillgelegt, doch der Reihe nach…

Der in Marienburg geborene Firmengründer Otto Ludwig Philip Swiderski, Jahrgang 1836, kam nach einem äußerst umfassenden Studium in Berlin, Karlsruhe, Essen, St. Anna in Westfalen und St. Denis bei Paris im September 1867 nach Leipzig, um sich hier selbständig zu machen [Quelle siehe unten 1]

Das ursprüngliche Firmengelände am alten Standort war nicht erweitnicht erweiterbar. Am 14. Januar 1888 stellte der Unternehmer daher einen Bauantrag zu einem Fabrikgebäude, einem Kesselhaus nebst Schornstein, einem Pissoir, einem Portiershaus, einem Koksschuppen und einer Schmiede auf seinem neuen Grundstück.

Ebenjenes statten wir einen Besuch ab. Bei dem Fabrikgebäude handelte es sich um eine 110 M_mg_5431eter lange und 20 Meter breite Montagehalle mit basilikaler Anlage – bestehend aus zwei Seitengalerien und einem als Oberlicht dienenden, erhöhten Glasdachreiter über dem Mittelteil. Diesem sehr funktionalen Montierraum wurde ein schmales Vordergebäude für das Kontor vorgelagert, welches nicht nur die Büroräume beherbergte, sondern mit seiner aufwendig gestalteten Turmfassade parallel dazu Werbefunktion für den Betrieb übernahm.

Nach umfangreichen weiteren Baumaßnahmen in den Folgejahren: Drei Schuppen, ein weiteres Pissoir, eine zweite Eisengießerei sowie eine _mg_5394Modelltischlerei, wurde die Freifläche des Zwischenraumes einfach mit einer Stahl- und Glaskonstruktion überdacht, wodurch mit einfachsten Mitteln und geringstem Kostenaufwand ein weiterer Produktionsraum geschaffen werden konnte.

Am 3. Januar 1900 beschließt die Generalversammlung eine neuerliche Umbenennung der Firma in Maschinenbau-Actiengesellschaft vorm. Philip Swiderski. Es ist also anzunehmen, dass die Firma Mitte der 1890er Jahre in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wurde.

Am 16. Oktober 1916 übernahm die „Industriewerke GmbH“ das Unternehmen. Ab jetzt konzentrierte man sich auf den Bau von Druckereipressen. Am 19. März 1921 übernahm das 1908 gegründete Unternehmen „Schröder, Spiess & Co.“ das Werk. Hergestellt wurden jetzt neben Druckmaschinen auch Falzmaschinen und Bogenanlegermaschinen. 1927 ist das Unternehmen unter dem Namen „Georg Spiess Maschinenfabrik“ bekannt.

_mg_5409Nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem etwa 70% der Bausubstanz durch Bombenangriffe schwer beschädigt worden waren (1943/44), ging man rasch an den Wiederaufbau des Unternehmens, das ab 1952 von der Stadt Leipzig treuhänderisch verwaltet wurde.

Ein Jahr später, 1953, übernahm der VEB Polygraph bereits die Verwaltung der Firma und im Zuge der allgemein üblichen Kombinatsbildung in der Volkswirtschaft der DDR in den  1960er und ‘70er Jahre wurde das Werk 1960 als Betriebsteil III dem VEB Druckmaschinenwerke Leipzig eingegliedert.

Nach der Wende und der Wiede_mg_5411rvereinigung wurde das Gelände von der Treuhand-Liegenschaftsgesellschaft mbH verwaltet und Mitte der 1990er Jahre, wie viele andere Grundstücke weiter veräußert, wird seitdem aber nicht mehr genutzt und ist der Natur ausgesetzt.

Quellen:
1: Studie zur Industriearchitektur in Leipzig Plagwitz 1870-1914 am Beispiel ausgewählter Bauten vorgelegt von Magistra Artium Julia Susann Buhl aus Leipzig Von der Fakultät I – Geisteswissenschaften der Technischen Universität Berlin zur Erlangung des akademischen Grades Doktor der Philosophie – Dr. – Phil. – genehmigte Dissertation
Seiten 226-229
2: https://rottenrails.wordpress.com/tag/leipzig/

Du hast weitere Informationen zum Gebäude und dessen Geschichte? Dann freue ich mich sehr über eine Nachricht!


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Industriekomplex http://thomasgerwert.photography/industriekomplex/ http://thomasgerwert.photography/industriekomplex/#respond Sat, 18 Jun 2016 20:46:38 +0000 http://thomasgerwert.photography/?p=531 Im Dezember 2015 besuchten wir Köln und haben einen ziemlich großen Inustriekomplex dort (teilweise) besucht. Für eine komplette Besichtigung des Areals hat einfach die Zeit nicht gereicht. Auf dem Gelände begann 1876 die Produktion des Viertaktmotors und wurden die Grundlagen für den schnell laufenden Benzinmotor geschaffen. Von den Hallen aus der Gründerzeit des Unternehmens kann man heute … Industriekomplex weiterlesen

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KölnIm Dezember 2015 besuchten wir Köln und haben einen ziemlich großen Inustriekomplex dort (teilweise) besucht. Für eine komplette Besichtigung des Areals hat einfach die Zeit nicht gereicht.

Auf dem Gelände begann 1876 die Produktion des Viertaktmotors und wurden die Grundlagen für den schnell laufenden Benzinmotor geschaffen. Von den Hallen aus der Gründerzeit des Unternehmens kann man heute leider nichts mehr sehen.Werkshäusern der ersten Stunde kann man heute nichts mehr sehen. Die erhaltenen Gebäude repräsentieren inzwischen die zweite Generation der Motorenproduktion am Ort.

Im Mittelpunkt stehen hier die Gießerei-Hallen, deren Größe man kaum _MG_5761erahnen kann.
Insgesamt bietet das Objekt, wie so viele Industriekomplexe keine Maschinen in den Hallen oder generell spannende Details für Aufnahmen.
Aber allein durch seine Größe, die unzähligen Grafittis und dem immer noch spürbaren Hauch der Geschichte, gaben dem Besuch seinen Reiz.

Und sicherlich werden wir auch in 2016 mal wieder vorbei schauen.


 

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Alte Ziegelei http://thomasgerwert.photography/alte-ziegelei/ http://thomasgerwert.photography/alte-ziegelei/#respond Thu, 24 Mar 2016 21:59:28 +0000 http://thomasgerwert.photography/?p=192 Diese Ziegelei in Baden-Württemberg war bis 1994 in Betrieb, wurde dann 1999 nach dem Orkan „Lothar“ vollends still gelegt. Danach begann für die historische Industrieanlage der Zerfall Nachdem das Gebäude noch in 2014 als Kulisse für ein Theaterstück fungierte soll das Gelände wohl bald für privaten Wohnraum genutzt werden. Wir besuchten das Gebäude im Dezember … Alte Ziegelei weiterlesen

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Alte Ziegelei
Alte Ziegelei

Diese Ziegelei in Baden-Württemberg war bis 1994 in Betrieb, wurde dann 1999 nach dem Orkan „Lothar“ vollends still gelegt. Danach begann für die historische Industrieanlage der Zerfall

Nachdem das Gebäude noch in 2014 als Kulisse für ein Theaterstück fungierte soll das Gelände wohl bald für privaten Wohnraum genutzt werden.

Wir besuchten das Gebäude im Dezember 2015.
Trümmer geborstener Mauern, zerbrochene Fenster, rankendes Efeu oder Moos verdeutlichen den seit über zehn Jahren eingetretenen Zerfall. Hinweise auf das einstige Innenleben des Betriebs waren ebenfalls, durch ein Fenster, zu sehen, beispielsweise zurückgelassene Werkzeuge.

Wer zum besagten Objekt weiteres geschichtliches Hintergrundmaterial hat, darf mir bitte gerne schreiben!

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Altes Wasserwerk http://thomasgerwert.photography/altes-wasserwerk/ http://thomasgerwert.photography/altes-wasserwerk/#respond Wed, 23 Mar 2016 21:43:23 +0000 http://thomasgerwert.photography/?p=169 Das Wasserwerk wurde im Jahr 1917 auf dem Gelände eines bereits im Jahr 1908 erbauten Stahlwerkes als Erweiterung gebaut und versorgte über Brunnenanlagen und Pumpstationen das gesamte Werk. Inzwischen ist das Gelände komplett neu gestaltet, übrig geblieben war dieses alte, unter Denkmalschutz stehende Wasserwerk. Doch inzwischen, nur etwa einen Monat nach dem Besuch des Objektes … Altes Wasserwerk weiterlesen

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Altes Wasserwerk
Altes Wasserwerk

Das Wasserwerk wurde im Jahr 1917 auf dem Gelände eines bereits im Jahr 1908 erbauten Stahlwerkes als Erweiterung gebaut und versorgte über Brunnenanlagen und Pumpstationen das gesamte Werk.

Inzwischen ist das Gelände komplett neu gestaltet, übrig geblieben war dieses alte, unter Denkmalschutz stehende Wasserwerk.

Doch inzwischen, nur etwa einen Monat nach dem Besuch des Objektes im August 2015, gab es die Nachricht, ein Investor sei gefunden. Nach einigen in der jüngeren Vergangenheit gescheiterten Anläufen sein nun geplant, dass aus dem Wasserwerk repräsentative Bürogebäude werden. Rund 750 Quadratmeter Mietfläche sollen entstehen

Wer zum besagten Objekt weiteres geschichtliches Hintergrundmaterial hat, darf mir bitte gerne schreiben!

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Papierfabrik NRW http://thomasgerwert.photography/papierfabrik-nrw/ http://thomasgerwert.photography/papierfabrik-nrw/#respond Wed, 16 Mar 2016 22:08:56 +0000 http://thomasgerwert.photography/?p=52 Die Papierfabrik, ein ziemlich bekannter Lost-Place in der Szene und war mein erstes Objekt dieser Art. 1878 entstand die Fabrik, zunächst an einem anderen Standort, seit 1911 dann an dem Platz, wo ich sie besichtigt habe. Nach dieser langen Tradition musste das Unternehmen im Jahr 2008 ihre Tore schließen. Wegen viel zu hoher Schulden in … Papierfabrik NRW weiterlesen

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Die Papierfabrik, ein ziemlich bekannter Lost-Place in der Szene und war mein erstes Objekt dieser Art.

1878 entstand di_MG_2776e Fabrik, zunächst an einem anderen Standort, seit 1911 dann an dem Platz, wo ich sie besichtigt habe. Nach dieser langen Tradition musste das Unternehmen im Jahr 2008 ihre Tore schließen.
Wegen viel zu hoher Schulden in Millionenhöhe geriet das Unternehmen in Schieflage und musste schlussendlich Insolvenz anmelden. Bei meinem Streifzug durch die Fabrik stachen vor allem eine Vielzahl vonGraffiti ins Auge, die nahezu an jeder Wand in unterschiedlichen Qualitäten, zu finden waren. Gemalte Augen starren überall von den Wänden auf einen herab, tausende Schriftzüge finden sich im umfangreichen Hallenkomplex. So ist, in den letzten Jahren aus der Fabrik ein einziges Gesamtkunstwerk geworden.
Insgesamt sind die Fertigungshallen, das Bürogebäude und das gesamte Betriebsgelände sehr runtergekommen. Zahlreiche Brände haben ih übriges getan und neben dem natürlichen Zahn der Zeit deutliche Spuren hinterlassen. Vandalismus und Brandstiftung sind leider die todbringenenden Krankheitserreger für viele solcher Standorte.
Die Zeit bei unserem Besuch im August 2015 reichte leider nicht, alle Gebäudeteile zu besichtigen.

Update Februar 2018:
Inzwischen hat sich einiges getan. Nachdem eine Reihe von Feuern auf dem Gelände waren und auch einige Unfälle passiert sind, bis hin zu einem Mord.

Die Hafengesellschaft hat mit dem Investor einen Erbpachtvertrag abgeschlossen. Darin wird festgelegt, dass das 27 000 Quadratmeter große Gelände zu 80 Prozent mit Gewerbe und zu 20 Prozent mit Büros bebaut werden darf. Der Investir freut sich und traf sich bereits mit Vertretern einer Abbruchfirma an der Ruine. Laut seinen Aussagen soll der Abriss April/Mai dauern und kostet 2 Millionen Euro. Den Bauantrag für die Logistikhallen will er im ersten Quartal 2018 stellen.
[Quelle: Westdeutsche Zeitung 20.12.2017]

 


 

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